Tesla Model 3 (2016) im Test: Sitzprobe/Mitfahrt

Tesla Model 3 (2016): Sitzprobe/Mitfahrt

— 05.04.2016

Teslas klare Kampfansage

Tesla hat das Model 3 vorgestellt, das Ende 2017 auf den Markt kommt. AUTO BILD war dabei und durfte eine kleine Runde mitfahren!

Video: Tesla Model 3 (2017)

Tesla für die Masse

Um 20:53 Uhr Ortszeit Los Angeles rollt es unter dem Jubel der Tesla-Fangemeinde auf die Bühne: das Model 3, das erste Massenmodell der Elektroauto-Pioniere. Ende 2017 soll es in den USA ausgeliefert werden, Mitte 2018 dann auch bei uns. Bis 2020 will Tesla 500.000 Stück pro Jahr bauen. Schon bevor das Auto vorgestellt wurde, hatten 115.000 Menschen weltweit eine 1000-Dollar-Anzahlung geleistet, um möglichst schnell in einem eigenen Model 3 zu sitzen. Lohnt sich das?

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Vorstellung: Das ist das Model 3

Video: Tesla Model X P90D (2016)

Erste Ausfahrt im Model X

Mit Sicherheit: ja! Dieses Elektroauto der Mittelklasse wird nicht nur in München, Ingolstadt und Stuttgart für bange Blicke sorgen. Doch vor allem bei BMW wird man dieses Auto als Angriff auf die Kern-Kundschaft betrachten. Design-Chef Franz von Holzhausen hat ein Auto gezeichnet, das Stammkunden auf den ersten Blick als Tesla erkennen, das sich aber im Vergleich zum Model S weiterentwickelt hat. Die Front ist komplett geschlossen, was dem Model 3 ein unverwechelbares Gesicht gibt. Die Form ist sportlich kompakt, mit kurzen Überhängen. Ein großes Glasdach zieht sich bis zum Heck. Weil die Vordersitze weiter nach vorn konstruiert wurden, ist hinten auch Platz für drei große Erwachsene. AUTO BILD-Redakteur Hauke Schrieber (1,92 Meter) hatte ausreichend Platz im Fond.

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'Ihre Meinung zum Tesla Model 3?'

Die erste Mitfahrt im Vorserienmodell war zu kurz für aussagekräftige Fahreindrücke. Das Model 3, das aus Stahl- und Aluminium-Bauteilen besteht, soll in weniger als sechs Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen. Das scheint realistisch. Es soll aber auch eine Version geben, die noch spurtstärker ist. Die Mindest-Reichweite gibt Tesla mit 346 Kilometern an. Der Basispreis beträgt die angekündigten 35.000 Dollar. "Auch dafür gibt es schon ein sehr gutes Auto", versprach Tesla-Boss Elon Musk. Er ahnt: Kaum ein Kunde wird die Basisversion bestellen. Der Autopilot ist zwar installiert, aber nur in Form der Hardware. Wer autonom fahren will, wird für die Software-Freischaltung ebenso draufzahlen wie Kunden, die ein größeres Akku-Paket wollen (die Batterie-Größen stehen noch nicht fest).

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Video: Tesla Model X P90D (2016)

Autonomes Ausparken mit Tesla

Beeindruckend ist der Armaturenträger. Das Cockpit besteht nur aus einem quer eingebauten 15-Zoll-Tochscreen. Der ist nicht ins Dashboard integriert, sondern steht etwas frei zwischen Fahrer und Beifahrer. Daran wird man sich erst etwas gewöhnen müssen. Nach neuen Informationen (5. April 2016) könnte es aber noch verändert werden. Geblieben sind die beiden Kofferräume hinten und vorn ("Frunk"). Das Model 3 wird an den derzeit weltweit 3608 Superchargern (bis Ende 2017: ca. 7200) superschnell geladen werden können. Ob das weiterhin kostenlos sein wird, verriet Musk nicht. Zudem betonte der Firmenchef, dass das Model 3 das sicherste Auto seiner Klasse sein soll. Das spektakulärste ist es schon knapp zwei Jahre vor seiner Premiere. Mit Sicherheit.

Tesla Model 3 (2016) im Test: Sitzprobe/Mitfahrt

Autor: Hauke Schrieber

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