Tesla Model 3 (2017): Vorstellung

Tesla Model 3 (2017): Vorstellung

— 12.12.2016

Alles zum Tesla Model 3

Der Tesla Model 3 soll für 35.000 Euro erhältlich sein – doch noch ist nicht bekannt, wie es von innen aussieht. Die neuesten Infos!

Vorstellung: Ein bezahlbarer Stromer für fünf
Interieur: Die Frage nach dem Cockpit (Update!)
Ausstattung: Autonomes Fahren und "Ludicrous"-Modus
Antrieb und Laden: Kein kostenloses Supercharging

Vorstellung: Ein bezahlbarer Stromer für fünf

Mit dem riesigen Glasdach wirkt das Model 3 sehr luftig, das Heck ist gefällig gezeichnet.

Das Tesla Model 3 ist schon vor seinem Marktstart etwas Besonderes: Kaum eine andere Marke hat es geschafft, die Fans so von einem Modell zu begeistern, dass sie es vorbestellen, ohne es überhaupt gesehen zu haben: Schon vor der Präsentation waren rund 100.000 Bestellungen für das neue Mittelklassemodell bei den Amerikanern eingetrudelt, insgesamt sollen es schon über 400.000 sein. Beim Bestellstart in Hamburg hat AUTO BILD mit den ersten Kunden gesprochen:
Tesla steht vor der Herausforderung, die Produktionszyklen entsprechend anzupassen: Die Nachfrage nach dem Model S ist gestiegen, zudem läuft derzeit das Model X nach Zuliefererschwierigkeiten beim Türsystem an, nun folgt das Model 3. Der Haken für den Hersteller: Käufer können auch wieder von der Vorbestellung zurücktreten und erhalten die 1000 Euro Anzahlung zurück. Bislang hat Tesla nur einen Protoypen vorgestellt, das serienreife Model 3 könnte noch 2016 auf einem speziellen Event enthüllt werden, erste Auslieferungen dürften Ende 2017 folgen. Beim neuen Tesla verabschiedet sich das Unternehmen endgültig vom Kühlergrill als Designelement. Schon das Facelift des Model S und das Model X haben diesen Designkniff vorgegriffen. Und auch das neue Model 3 ist vorne nackt. Das Design des neuen Tesla-Sprosses ist spannend: mit kurzen Überhängen und einer coupéhaften Linie wirkt das Model 3 sehr stimmig, die Fensterlinie steigt hinter der B-Säule in einem Schwung nach oben.

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Interieur: Die Frage nach dem Cockpit

Das Cockpitfoto vom Oktober zeigt ein großes horizontales Display. Serienversion? Noch unklar.

Fünf Personen haben im Model 3 Platz. Wie bei den anderen Tesla-Fahrzeugen gibt es vorne und hinten einen Kofferraum – schließlich gibt es auch keinen Verbrennungsmotor, der Platz verbraucht. Noch offen ist die Frage um das Cockpitdesign: Im März 2016 thronte im Cockpit ein riesiger Bildschirm auf dem Armaturenträger – anders als in vorherigen Modellen aber im Querformat. Kurz nach der Präsentation am 31. März 2016 streute Tesla-Chef Elon Musk Gerüchte, dass der Innenraum des Model 3 anders aussehen wird: "Das ist nicht das echte Cockpit." Außerdem twittert er: "Im echten Cockpit fühlt man sich wie in einem Raumschiff." Ein neues Bild vom Dezember 2016 (siehe Foto links) zeigt ein minimalistisches Cockpit mit querliegendem Bildschirm. Das Magazin "electrek" meldete, es stamme wahrscheinlich von einer Tesla-Feier im November. Neben typischen Instrumenten fehlen auch die Lüftungsdüsen. Einem Tesla-Ingenieur zufolge soll es ein neuartiges Belüftungssystem geben, das mit einem einzigen Schlitz auskommt. Am 1. April meldete Reuters, die Displaytechnik für das Model 3 wird von LG kommen.

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Ausstattung: Autonomes Fahren und "Ludicrous"-Modus

Trotz Rückschlägen beim Autopiloten hält Tesla am Thema Autonomes Fahren fest: Serienmäßig soll es die Hardware für den Autopiloten geben. Auch den "Ludicrous"-Modus mit einer extrem erhöhten Beschleunigung soll es Elon Musk zufolge geben – den jedoch gegen Aufpreis.

Antrieb und Laden: Kein kostenloses Supercharging

Die Dachlinie des Model 3 fällt coupéhaft nach hinten ab. Tesla verspricht aber Platz für fünf Personen.

Wegen des Prototypstatus hält sich die Menge der verfügbaren Informationen zum Model 3 in Grenzen: Die Reichweite soll rund 346 Kilometer betragen, in weniger als sechs Sekunden beschleunigt der Tesla auf 100 km/h. AUTO BILD geht davon aus, dass es höhere Ausstattungen mit einer stärkeren Batterieleistung geben wird. Bei der Tesla-Aktionärsversammlung kam die Frage aus dem Publikum, ob das Schnellladen an den Superchargern – wie etwa beim Model S und Model X – kostenlos sein soll. Tesla-Chef Elon Musk wies darauf hin, die Bereitstellung der Supercharger habe ihren Preis – naheliegend sei daher, diese Funktion von den Kosten für das Model 3 abzukoppeln. Laut dem Magazin "The Verge" sagte Musk: "Es wird aber kein kostenloses Laden geben, außer man kauft das Paket." Was genau "das Paket" beinhaltet und wie teuer es wird, weiß man nicht. Für die Einstiegsversion des Model S mit 60-kWh-Batterie (nicht mehr erhältlich) gab es die nachbuchbare Schnellladefunktion für 2500 US-Dollar. Das Model 3 soll 35.000 US-Dollar kosten, einen Preis für den deutschen Markt gibt es noch nicht.

Sitzprobe Tesla X

Fotos: www.electrek.com, https://www.facebook.com/groups/TeslaMotorsModel3, http://imgur.com/gallery/siCQF

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