Tesla Model 3 (2017): Vorstellung

Tesla Model 3 (2017): Vorstellung

— 29.06.2016

Neue Fotos vom Tesla Model 3

Der Tesla Model 3 soll für 35.000 Dollar erhältlich sein – doch das Aufladen an Superchargern ist nicht im Preis inbegriffen. Neue Fotos!

Video: Tesla Model 3 (2017)

Tesla für die Masse

Es gibt neue Fotos des Tesla Model 3! Für ein Fotoshooting ließ Tesla das Model 3 nach San Francisco bringen. Jetzt sind die ersten zwei Fotos des Sets bei Facebook aufgetaucht. Außerdem gibt es noch Bilder vom Making-of des Shootings bei imgur. Tesla kommt zwar voran mit der Entwicklung des Model 3, aber die Fotos zeigen noch nicht das finale Design des Stromers. Das serienreife Model 3 wird noch 2016 auf einem speziellen Event enthüllt. Eins ist allerdings jetzt schon klar: Besitzer des Model 3 sollen die Tesla-Schnellladesäulen nicht kostenlos nutzen können.
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Bei der Tesla-Aktionärsversammlung kam die Frage aus dem Publikum, ob das Schnellladen an den Superchargern – wie etwa beim Model S und Model X – kostenlos sein soll. Tesla-Chef Elon Musk wies darauf hin, die Bereitstellung der Supercharger habe ihren Preis – naheliegend sei daher, diese Funktion von den Kosten für das Model 3 abzukoppeln. Laut dem Magazin "The Verge" sagte Musk: "Es wird aber kein kostenloses Laden geben, außer man kauft das Paket." Was genau "das Paket" beinhaltet und wie teuer es wird, weiß man nicht. Für die Einstiegsversion des Model S mit 60-kWh-Batterie (nicht mehr erhältlich) gab es die nachbuchbare Schnellladefunktion für 2500 US-Dollar.

Glattes Design und OLED-Screen

Beim neuen Tesla verabschiedet sich das Unternehmen endgültig vom Kühlergrill als Designelement. Während das Model S noch einen schwarz abgesetzten Frontbereich hatte (der nun mit dem Facelift ebenfalls verschwindet), ist das neue Model 3 vorne nackt. Beim Präsentationsmodell Ende März handelte es sich mehr um einen Prototyp als um ein fertiges Modell. Kein Wunder – die ersten Serienexemplare sollen auch erst Ende 2017 ausgeliefert werden. Das Design des neuen Tesla-Sprosses ist spannend: mit kurzen Überhängen und einer coupéhaften Linie wirkt das Model 3 sehr stimmig, die Fensterlinie steigt hinter der B-Säule in einem Schwung nach oben. Offen ist immer noch die Frage nach dem Innenraum: Im März thronte im Cockpit ein riesiger Bildschirm auf dem Armaturenträger – anders als in vorherigen Modellen aber im Querformat. Kurz nach der Präsentation am 31. März 2016 streute Tesla-Chef Elon Musk Gerüchte, dass der Innenraum des Model 3 anders aussehen wird: "Das ist nicht das echte Cockpit." Außerdem twittert er: "Im echten Cockpit fühlt man sich wie in einem Raumschiff." Möglichweise könnte es ein Head-up-Display geben. Am 1. April meldete Reuters, die Displaytechnik für das Model 3 wird von LG kommen. Mit LG-Bildschirmen könnte das Tesla Model 3 das erste Auto mit gebogenem OLED-Display sein. OLED-Displays haben eine höhere Auflösung als LED-Bildschirme und benötigen weniger Energie. Außerdem sind sie dünner, biegsam und können schnelle Bewegungen ohne Unschärfe darstellen. Bisher haben jedoch weder Tesla noch LG eine Zusammenarbeit bestätigt. Andere Hersteller planen die Technik nur für die Oberklasse: Audi will OLED in den Audi A8 bringen, der frühstens Ende 2016 vorgestellt wird
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Die Dachlinie des Model 3 fällt coupéhaft nach hinten ab. Tesla verspricht aber Platz für fünf Personen.

Wegen des Prototypenstatus hält sich die Menge der verfügbaren Informationen zum Model 3 in Grenzen: Die Reichweite soll rund 346 Kilometer betragen, in weniger als sechs Sekunden beschleunigt der Tesla auf 100 km/h. AUTO BILD geht davon aus, dass es höhere Ausstattungen mit einer stärkeren Batterieleistung geben wird. Auch den "Ludicrous"-Modus mit einer extrem erhöhten Beschleunigung soll es Elon Musk zufolge geben – gegen Aufpreis. Fünf Personen haben im Model 3 Platz. Wie bei den anderen Tesla-Fahrzeugen gibt es vorne und hinten einen Kofferraum – schließlich gibt es auch keinen Verbrennungsmotor, der Platz verbraucht. Bei den Assistenten wird es serienmäßig die Hardware für den Autopiloten geben. Das Model 3 soll 35.000 US-Dollar kosten, einen Preis für den deutschen Markt gibt es noch nicht.

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Viele Vorbestellungen, große Herausforderungen

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Schon vor der Präsentation waren rund 100.000 Bestellungen für das neue Mittelklassemodell bei den Amerikanern eingetrudelt – was erstaunlich ist, da die Kunden das Produkt vorher noch nicht gesehen hatten. Insgesamt sollen es schon über 400.000 sein. Tesla steht deshalb vor der Herausforderung, die Produktionszyklen entsprechend anzupassen: Die Nachfrage nach dem Model S ist gestiegen, zudem läuft derzeit das Model X nach Zuliefererschwierigkeiten beim Türsystem an, nun folgt der Tesla Model 3. Die Herausforderung: Käufer können auch wieder von der Vorbestellung zurücktreten und erhalten die 1000 Euro Anzahlung wieder zurück. Die Amerikaner sind also gut beraten, wenn sie Liefertermine einhalten. In Hamburg bildete sich am 31. März schon vor der Öffnung des Tesla-Stores eine Menschenschlange, um zeitig in die Filiale zu kommen. Der Grund dafür ist die Vergabestrategie von Tesla. AUTO BILD war vor Ort und hat mit den Tesla-Fans gesprochen:


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Fotos: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=805353346266785&set=pcb.600430620134801&type=3&theater, https://www.facebook.com/groups/TeslaMotorsModel3, http://imgur.com/gallery/siCQF

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