Tesla Model S Facelift (2016): Sitzprobe

Tesla Model S Facelift (2016): Sitzprobe

— 21.04.2016

Die wichtigsten Änderungen am Model S

Nach der Vorstellung von Model X und Model 3 verändert Tesla die Optik des Model S. AUTO BILD erklärt die wichtigsten Neuerungen!

Kaum sind Model X und Model 3 mit der markanten Nase vorgestellt, legt Tesla auch bei der Limousine Model S nach: Das E-Auto erhält ebenfalls eine neue Front ohne den schwarzen angedeuteten Kühlergrill.
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Die Scheinwerfer strahlen künftig mit LED-Technik, Kurvenlicht ist optional.

Das Tesla-Logo steht jetzt frei auf der Schnauze des Models S. Daneben hat die amerikanische Elektro-Limousine LED-Scheinwerfer verpasst bekommen, die gegen Aufpreis (Premium-Paket, 3300 Euro) auch eine Kurvenlichtfunktion beinhalten. Unter der Fronthaube gibt es ebenfalls eine Neuerung: Das Gepäckfach, von Tesla "Frunk" ("front trunk", vorderer Kofferraum) genannt, wurde neu geformt. Auf der nun größeren Abdeckung oberhalb der Aussparung prangt nun groß ein Tesla-Logo – ein Zeichen dafür, dass das Unternehmen ordentlich an Selbstbewusstsein zugelegt hat.

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Klimaanlage mit Biowaffen-Schutzmodus

Unter der Abdeckung mit dem Tesla-Logo steckt der optionale Filter für den "Biowaffen-Schutzmodus"

Doch die Umgestaltung des Gepäckabteils hat nicht unbedingt Design-, sondern praktische Gründe: Im Model S gibt es in Kombination mit dem Premium-Paket nun den "Biowaffen-Schutzmodus" – das Model S pustet auf Knopfdruck nur noch durch einen HEPA- und Aktivkohlefilter gereinigte Luft in den Innenraum. Damit sollen bis zu 99 Prozent der Schadstoffe aus der Außenluft ferngehalten werden. Der Filter sitzt unter der Fronthaube. Insbesondere für Großstädte im asiatischen Raum ist dieses Feature sicher sinnvoll.

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Neue Holzdekore im Innenraum

Dekorleisten in Eschenholz sind neu im Cockpit mit dem markanten vertikalen Zentraldisplay.

Auch an der Schnellladefunktion hat Tesla gearbeitet – die Akkus können nun mit 48 statt 40 Ampere an den Tesla-Ladesäulen aufgeladen werden. Im Innenraum gibt es zwei neue Holzdekore, Eschenholz dunkel ist nun die Standardversion, alternativ gibt es auch eine hellere, stärker gemaserte Version zusätzlich zu den bisherigen drei Dekoren. Das Cockpit wirkt hochwertig, auffällig sind Teile wie der Gangwahlhebel, den Tesla aus einer Kooperation mit Mercedes übernommen hat. Seit einigen Monaten bietet Tesla bereits eine Mittelkonsole mit Staufächern und einem Handy-Ladeadapter an. Der Einstiegspreis für den Tesla Model S 70 mit 455 Kilometern Reichweite und Hinterradantrieb steigt von knapp 78.000 auf 82.700 Euro.

Tesla Model S Facelift (2016): Sitzprobe

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Fazit

Mit der veränderten Optik passt sich das Model S in die gewachsene Tesla-Familie ein. Die neuen Features wie der Biowaffenmodus werden aber bei den Kunden sicher gut ankommen. Der Preisanstieg ist ein klares Zeichen für das gestiegene Selbstbewusstsein der Marke Tesla.

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