Tesla Model S Facelift: Preise und Details

Tesla Model S Facelift (2017): Alle Infos

— 27.09.2017

Alle Infos zum Tesla Model S

Tesla schaltet den Ludicrous-Modus uneingeschränkt für die Performance-Modelle des Model S frei. Außerdem entfällt die Einstiegsversion Model S 75!

➤ Vorstellung: Tesla streicht das Model S 75 (Update!)
➤ Interieur: Neue Dekore im Innenraum
➤ Ausstattung: Autonomes Fahren kostet extra
➤ Connectivity: Regelmäßige Updates inklusive
➤ Technische Daten und Preise: Tesla reduziert die Preise um 2000 Euro (Update!)
➤ Gebrauchtwagen: Model S auch gebraucht kein Schnäppchen (Update!)

Vorstellung: Tesla streicht das Model S 75

Dank acht Kameras und zwölf Ultraschallsensoren kann der Tesla Model S teilautonom fahren.

Tesla streicht den reinen Hinterradantrieb beim Model S. Nachdem 2017 bereits die Basisversion Model S 60 aus dem Programm genommen wurde, spart Tesla jetzt auch das Model S 75 ein. Ab sofort sind also nur noch die Varianten 75D, 100D und P100D erhältlich – alle mit Allradantrieb. Das neue Einstiegsmodell ist ab sofort das Model S 75D. Das Model S 75 hatte in Deutschland einen Einstiegspreis von 69.970 Euro, das neue Basismodell S 75D mit Allrad ist ab 73.170 Euro erhältlich. Damit wird der Grundpreis für das Model S zwar erhöht, unterm Strich werden die verbliebenen Varianten aber konsequent um 2000 Euro reduziert. Als Grund für den Wegfall der Einstiegsvariante nennt Tesla, dass Kunden sich vermehrt für die Allradvariante entscheiden würden. Diese Entscheidung entfällt damit ab sofort. 

Ludicrous-Modus für alle Model S

Zuvor hat Tesla den Ludicrous-Modus bei den P-Modellen der Model S-Reihe freigeschaltet. Er erlaubt es dem Elektroauto, seine volle Leistung zu entfalten. Bislang ging das nur in Verbindung mit der Launch-Control. Jetzt soll die Funktion zu jedem Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Außerdem aktualisieren die Amerikaner ihre Preisliste, die Ausstattungspakete sind jetzt zum Teil deutlich günstiger und Features, die bislang Aufpreis gekostet haben, bietet Tesla jetzt serienmäßig an. So zieht Tesla sein Premiumpaket mit dem Kalt-Wetterpaket zusammen und bietet Details, wie die LED-Ambientebeleuchtung, jetzt auch schon in der Basis an. Zeitgleich hat das amerikanische Technologie-Unternehmen die zur Wahl stehenden Batteriekapazitäten heruntergestutzt. Ab jetzt sind nur noch Modelle mit 75 kWh und 100 kWh erhältlich.

Facelift für den Tesla

Das Facelift des Tesla Model S ist in erster Linie an der Front ohne Kühlergrill zu erkennen.

Im April 2016 gab es ein Facelift für das Tesla Model S. Optisch lässt es sich vom Vorgänger an der Front unterscheiden: Während der erste Model S noch einen angedeuteten, aber technisch unnötigen Kühlergrill hatte, entfällt dieses Element beim Facelift. Bei den Scheinwerfern kommt nun LED-Technik zum Einsatz. Außerdem findet Technik aus dem Model X ihren Weg in die Limousine, genauer: Der Luftfilter mit Biowaffen-Schutzmodus und die Mittelkonsole mit Ablagefächern. Außerdem sind für das Interieur zwei neue Holzdekore verfügbar. An den Tesla-Schnellladern können die Batterien nun mit 48 statt 40 Ampere geladen werden. Die Leistungsspanne reicht von 332 bis 700 PS. Seit Oktober 2016 hat der Model S wie alle Tesla die Hardware für autonomes Fahren an Bord. Dazu zählen acht Kameras und zwölf Ultraschallsensoren. Soviel Technik hat ihren Preis: Mindestens 73.170 Euro kostet das Tesla Model S Facelift.

Interieur: Neue Dekore im Innenraum

Im Innenraum gibt es zwei neue Holzdekore, Eschenholz dunkel ist nun die Standardversion, alternativ gibt es auch eine hellere, stärker gemaserte Version zusätzlich zu den bisherigen drei Dekoren. Das Cockpit wirkt hochwertig, auffällig sind Teile wie der Gangwahlhebel, den Tesla aus einer Kooperation mit Mercedes übernommen hat. Seit einigen Monaten bietet Tesla bereits eine Mittelkonsole mit Staufächern und einem Handy-Ladeadapter an. Unter der Fronthaube gibt es ebenfalls eine Neuerung: Das Gepäckfach, von Tesla "Frunk" ("front trunk", vorderer Kofferraum) genannt, wurde neu geformt. Die Heckklappe öffnet sich serienmäßig elektrisch.

Ausstattung: Autonomes Fahren kostet extra

Gegen Aufpreis bietet Tesla verschiedene Ausstattungs-Pakete und Optionen fürs autonome Fahren an.

©VOGNetwork.com

Das Tesla Model S Facelift hat eine Notbremsfunktion und eine Aufprallvermeidungsfunktion serienmäßig an Bord. Zusätzlich bietet Tesla verschiedene Ausstattungs-Pakete und Optionen fürs autonome Fahren gegen Aufpreis an. Letztere sind allerdings noch nicht gesetzlich erlaubt, dürfen darum nicht auf öffentlichen Straßen benutzt werden. Weitere Serienausstattung:

• Automatischer schlüsselloser Zugang, LED-Ambienteleuchten im Innenraum, beleuchtete Türgriffe, Frontkofferraum für Gepäck oder Kinderwagen, bis zu 894 Liter Stauraum, eine elektrisch öffnende Heckklappe, dynamisches Dreistufen-LED-Abbiegelicht, LED-Nebelscheinwerfer, elektrisch einklappbare-beheizte Seitenspiegel, beheizte Vordersitze und zwei Isofix Halterungen.
Alle Sonderausstattungen im Überblick:

• Premiumpaket mit Hepa-Luftfilter und Biowaffen-Schutzmodus, Aktivkohlefilter, inklusive Kaltwetter-Paket mit beheizbarem Lenkrad, Sitzheizung, Drei-Zonen-Rücksitzheizung, Enteiser für die Scheibenwischer, beheizbaren Scheibenwaschdüsen und Premium-Soundsystem mit elf Lautsprechern und Acht-Zoll-Subwoofer: 5600 Euro.

• Komfort-Paket mit Navigationssystem, Rückfahrkamera, Internet-Radio, Totwinkelwarner, Fahrersitz mit Memory-Funktion, Parksensoren, elektrisch einklappbaren Außenspiegel, Spurhalteassistent, HomeLink Garagentoröffner und Leistungssteigerung: 8900 Euro.

• Nach hinten gerichtete Kindersitze: 4200 Euro.

• Autopilot mit Spurwechsel per Blinkertippen, adaptivem Tempomat, Spurhaltesystem, autonome Navigation durch Autobahnkreuze und -ausfahrten, selbstständiger Parkplatzsuche sowie automatischem ein- und ausparken: 6000 Euro (Aktivierung nach Auslieferung: 6800 Euro).

• Autopilot-Komplettsystem (erfordert den erweiterten Autopilot) mit selbstständiger Fahrt auf Kurz- und Langstrecken, selbstständiges Laden an Superchargern mit Ladeautomatik, Koppelung mit dem Terminkalender zur Zielsuche, Parkplatzsuche sowie automatischem ein- und ausparken: 3600 Euro (Aktivierung nach Auslieferung: 4200 Euro).

Neue Hybrid- und Elektroautos (bis 2025)

Hybrid- und Elektro-Neuheiten bis 2025 Hybrid- und Elektro-Neuheiten bis 2025 Hybrid- und Elektro-Neuheiten bis 2025

Connectivity: Regelmäßige Updates inklusive

Tesla sieht sich selbst als Software-Unternehmen, da ist es Ehrensache die Fahrzeugtechnik regelmäßig upzudaten. Per WLAN werden Sicherheits- und Navigationsdaten aktualisiert, sogar eine drahtlose Leistungssteigerung ist möglich. Gegen Aufpreis gibt es zudem ein Internetradio und die Koppelung mit dem eigenen Terminkalender. Ist bei dem Termin ein Ort hinterlegt, navigiert das Auto selbstständig dorthin.

Technische Daten und Preise: Tesla reduziert die Preise um 2000 Euro

Tesla Model S 75DMotor: Drehstrom-Asynchronantrieb ● Antriebsart: Allradantrieb ● Leistung: 244 kW (332 PS) ● Maximales Drehmoment: 525 Nm ● 0 bis 100 km/h: 4,4 s ● Maximale Geschwindigkeit: 225 km/h ● Batteriekapazität: 75 kWh ● Reichweite: 490 km ● Preis: 73.170 Euro.

Tesla Model S 100D • Motor: Drehstrom-Asynchronantrieb ● Antriebsart: Allradantrieb ● Leistung: 515 kW (700 PS) ● 0 bis 100 km/h: 4,3 s ● Maximale Geschwindigkeit: 250 km/h ● Batteriekapazität: 100 kWh ● Reichweite: 632 km ● Preis: 105.320 Euro.

Tesla Model S P100D • Motor: Drehstrom-Asynchronantrieb ● Antriebsart: Allradantrieb ● Leistung: 515 kW (700 PS) ● 0 bis 100 km/h: 2,7 s ● Maximale Geschwindigkeit: 250 km/h ● Batteriekapazität: 100 kWh ● Reichweite: 613 km ● Preis: 144.670 Euro.

Tesla Model S Facelift: Preise und Details



Durch den Entfall der Einstiegsversion Model S 75 wird der Einstiegspreis für das Model S zwar von 69.970 Euro auf 73.170 Euro angehoben, gleichzeitig werden alle drei in Deutschland angebotenen Varianten des Model S um 2000 Euro reduziert. Das Model S 100D kostet ab sofort 105.320 Euro statt bisher 107.320 Euro und das Model S P100D steht mit 144.670 Euro statt 146.670 Euro in der Preisliste.

Gebrauchtwagen: Model S auch gebraucht kein Schnäppchen

Seit 2012 bis 2016 wurde das Model S in seiner ursprünglichen Form optisch fast unverändert gebaut.

Ab gut 55.000 Euro kostet das Tesla Model S auf dem Gebrauchtwagenmarkt – bei Kilometerleistungen von über 100.000 Kilometern. Im Ausland werden Model S teilweise deutlich günstiger angeboten, die Laufleistungen sind allerdings oft sehr hoch. Seit 2012 bis 2016 wurde das Model S in seiner ursprünglichen Form optisch fast unverändert gebaut – doch die Ausstattungen und die Qualität haben sich deutlich entwickelt und verbessert. Erhältlich sind Akkukapazitäten von 70, 85 und 90 kWh. Achtung: Beim früheren, inzwischen eingestellten Model S mit 60 kWh musste die Supercharger-Option hinzugekauft werden, bei den anderen Varianten ist sie inklusive. Seit Oktober 2014 werden die zweimotorigen Allradversionen angeboten, erkennbar am "D". Damit steigen die Leistung und Reichweite. Mit den Jahren kamen Funktionen wie der Autopilot, das Kaltwetter-Paket und andere Annehmlichkeiten hinzu. Wichtig: Achten Sie darauf, ob der dreiteilige Batterieschutz angebracht ist – dieser wurde infolge mehrerer Brände ab 2014 von Werk aus montiert, ältere Modelle wurden nachgerüstet.

Gebrauchtwagen-Test Tesla Model S

Tesla Model S Tesla Model S Tesla Model S
Im Überblick: Gebrauchte Tesla Model S

Autoren: , Katharina Berndt, , Andreas Huber

Fotos: VOGNetwork.com

Stichworte:

Limousine

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.


Kfz-Versicherung