Tesla Model S im NHTSA-Crashtest

Tesla Model S im Crashtest

— 10.07.2017

Model S schwächelt beim Crashtest

Teslas Model S zeigt eine Schwäche beim Crashtest der US-Sicherheitsbehörde IIHS. Der Gurt hält den Fahrer nicht gut genug. Video!

Der Gurt lässt zu viel Spiel: Der Kopf des Dummy prallte im Test des IIHS auf das Lenkrad!

Das Tesla Model S hat im neuen Laternen-Crashtest des IIHS nur die zweitbeste Wertung erreicht, ein "akzeptabel". Laut dem unabhängigen "Insurance Institute for Highway Safety", das von den US-amerikanischen Versicherungen finanziert wird, fiel das Model S durch einen nichht ausreichend gestrafften Gurt auf. Beim Crash mit kleinem Überhang, dem sogenannten  "Small Overlap Crash" hielt der Gurt den Fahrer nicht gut genug, sodass er im ungünstigsten Fall mit dem Kopf auf das Lenkrad knallen könnte. Der durchgeführte Test gehört in Europa nicht zum regulären Testverfahren. Das Auto fährt dabei mit circa 64 km/h leicht versetzt gegen ein Hindernis. Die Überdeckung von Auto und Hindernis beträgt dabei 25 Prozent, ist also mit einem Baum oder Laternenpfahl zu vergleichen. Brisant ist in diesem Fall, dass Tesla mit diesem Gurt-Mangel bereits 2016 auffiel und laut eigener Aussage nachgebessert hat. Ein Indiz für das Problem könnten die nicht vorhandenen Gurtstraffer sein, die in Europa schon weitestgehend in Neuwagen der Oberklasse verbaut sind. Ein deutlich schlechtere Note erhielt das Model S für seine Scheinwerfer, deren Sicherheit als "schwach" bewertet wurden. Lichtblick für alle Tesla-Fahrer: In den anderen Crash-Kategorien des IIHS erreichte das Model S jeweils die Bestnote "gut".

Stichworte:

Limousine Oberklasse

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