Unterbodenschutz für Luxus-Elektroauto

Tesla Model S: neuer Unterbodenschutz

— 31.03.2014

Tesla rüstet nach

Tesla reagiert auf mehrere Fälle in 2013, in denen der Model S in Brand geraten war. Seit Anfang März wird das Luxus-Elektroauto mit einem zusätzlichen Unterbodenschutz ausgeliefert.

Gleich drei Tesla Model S gerieten 2013 innerhalb von fünf Wochen in Brand. Jetzt hat der Elektroauto-Hersteller darauf reagiert und liefert das Luxus-Elektroauto seit Anfang März mit einem zusätzlichen Unterbodenschutz aus. Der besteht aus drei Komponenten: Eine vor der Vorderachse montierte Aluminiumstange soll größere Objekte abwehren und zur Seite drängen. Alles, was unter ihr hindurchpasst, wird Opfer des Fahrzeuggewichts und der Bewegungsenergie: Eine mit Plastik verkleidete Titanplatte zerdrückt sämtliche störende Fremdkörper. Die Titanplatte soll gleichzeitig die Vorderachse und Batteriepacks vor Beschädigungen durch herumfliegende Trümmer schützen.

Kostenlose Nachrüstung im Rahmen der Inspektion

Ein brennender Tesla Model S an der Interstate 167 bei Seattle (USA). Der Fahrer hatte ein auf der Fahrbahn liegendes Metallteil überfahren.

Bei einem Aufprall auf harte Gegenstände sollen laut Hersteller stabile Alu-Stützen zwischen Schutzplatte und Fahrzeugrahmen dafür sorgen, dass der Model S über den Fremdkörper hinwegrutscht. Tesla gibt die Gewichtszunahme durch die Sicherheitsmaßnahme nicht an, verspricht aber eine Reichweiteneinschränkung von lediglich 0,1 Prozent. 152 Belastungstests führten die Tesla-Ingenieure mit dem neuen Unterbodenschutz durch, bis er für serienreif erklärt wurde.

Seit dem 6. März 2014 werden neu bestellte Model S mit dem Unterbodenschutz ausgeliefert, für bereits gekaufte Modelle bietet der kalifornische Hersteller eine kostenlose Nachrüstung im Rahmen des regulären Serviceintervalls an. Zusätzlich wurde schon am Anfang des Jahres ein automatisches Software-Update auf alle Fahrzeuge aufgespielt, das die Bodenfreiheit bei Autobahn-Tempo erhöht, um die Gefahr beim Überfahren von Gegenständen zu verringern.

Autor: Jonathan Blum

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