Tesla Software-Update

Tesla Model S: Software Version 7

— 14.10.2015

Update bringt Autopilot

Mit Version 7 bekommt das Tesla Model S ein großes Update. Wir erklären, was der Stromer danach kann und welche Einschränkungen es gibt.

So geht Facelift heute! Tesla bringt ab sofort weltweit ein Software-Update für das Model S heraus. Der Download geht wie bei der Smartphone-Aktualisierung übers Internet. Tesla-Chef Elon Musk erklärte in einer einstündigen Keynote, was das Model S nach dem Update kann. Dazu gehört ein Autopilot, der ab einer Geschwindigkeit von 30 km/h aktiviert werden kann. Das Ganze funktioniert wie ein adaptiver Tempomat: Das Fahrzeug hält einen definierten Abstand zum vorausfahrenden Auto und bleibt in der markierten Spur. Nach ersten Berichten soll der Fahrer, anders als bei bekannten Abstandsregeltempomaten, die Hände dabei auch vom Lenkrad nehmen können. Erst in kritischen Situationen wird der Fahrer aufgefordert, wieder einzugreifen.

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7.0 ist noch eine Beta-Version

Außerdem soll das Model S nach dem Update eigenständig die Spur wechseln, wenn der Blinker gesetzt wurde. Das macht es natürlich nur, wenn die andere Spur frei ist. Zusätzlich hält eine seitliche Einparkhilfe Einzug, die das Model S in Parklücken manövriert. Elon Musk betonte, dass es sich bei 7.0 noch um eine Beta-Version handelt. Nicht alle Straßen eignen sich für den Autopiloten, da nicht immer die Spuren klar zu erkennen sind. Gemäß der Schwarmintelligenz sollen gesammelte Fahrzeugdaten bei der Optimierung helfen.

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Nicht alles ist für Deutschland

Allerdings sind nicht alle neuen Features ab sofort in Deutschland erhältlich. Nach und nach werden die Neuerungen jedoch auch bei uns verfügbar sein. Eine weitere Voraussetzung für die Autopilot-Funktionen ist zudem die entsprechende Hardware. Das heißt, nur Autos mit Frontkamera, Radar und Ultraschallsensoren können mit dem neuen Betriebssystem selbstständig einparken.

Vollautonomes Fahren ist nicht möglich

Eigenständig in die Garage fahren, wie es der neue BMW 7er vormacht, wird das Model S erst mit dem nachfolgenden Software-Update 7.1 können. Auch vollautonomes Fahren ist noch nicht möglich. Dafür verspricht Tesla-Chef Elon Musk auf Twitter weitere kleinere Neuerungen und ein überarbeitetes Design für das Interface. Beim letzten Software-Update 6.2 bekam das Model S bereits einen Totwinkelwarner, eine Notbremsfunktion und einen Seitenaufprall-Warner verpasst.

Autoren: Jan Götze,

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