Tesla Model S: Streit um Testfahrt – UPDATE

— 15.02.2013

Tesla veröffentlicht Fahrtenbuch

Der Streit um die Testfahrt eines havarierten Tesla Model S geht in die nächste Runde. Tesla Firmengründer Elon Musk hat nun das elektronische  Fahrtenbuch veröffentlicht.



"Eine extrem seltsame Testfahrt", so heißt der Titel, unter dem Elon Musk nun auf dem firmeneigenen Blog von Tesla Motors auf die Panne eines Model S reagiert. Rückblick: Der Elektro-Limousine war Anfang Februar 2013 bei einer winterlichen Testfahrt des Journalisten John Broder vorzeitig der Saft ausgegangen. Anschließend beschrieb der New York Times-Reporter in seinem Artikel ausführlich das unerfreuliche und eiskalte Ende – und zog ein denkbar schlechtes Fazit zum Tesla Model S. Tesla-Gründer Musk fühlte sich jedoch betrogen und antwortete prompt via Twitter, die Story des Journalisten entspreche nicht der Wahrheit. Broder habe die Akkus nicht vollständig geladen, sei Umwege gefahren und hätte entgegen seinen Angaben nicht mit Heizung und Geschwindigkeit gespart, um den Testwagen ins Ziel zu bringen. Musk stützte seine Aussagen auf die Daten des elektronischen Fahrtenbuchs. Und genau diese Daten hat Musk nun im Blog veröffentlicht.

Die Vorgeschichte: Tesla im Reichweiten-Streit

Das elektronische Logbuch des Testwagens erzählt laut Tesla eine andere Geschichte. Der Model S ist "absolut wintertauglich", so Elon Musk.

Sämtliche Parameter – von der zurückgelegten Strecke, dem jeweiligen Ladestand, bis hin zur Innenraumtemperatur – sind akribisch aufgelistet. Und diese erzählen tatsächliche ein andere Geschichte als Broder. Der beteuerte unter anderem, während der Fahrt auf die Heizung verzichtet und bitterlich gefroren zu haben. Die Temperatur fiel laut Logbuch jedoch nie unter 17,8 Grad Celsius. Ähnliche Widersprüche ergeben sich bei der angeblichen Geschwindigkeit, dem Ladestand und dem Fahrverhalten. So fuhr Broder an mehreren Ladestationen vorbei, die vom Navi angezeigt wurden. Dazu ist der Testwagen deutlich weiter gefahren, als die vom Bordcomputer angezeigte Reichweite. Broder sprach hingegen von einer überproportional sinkenden Reichweitenanzeige.Aus den zahlreichen Widersprüchen schließt Musk, "Broder tat alles dafür, damit die Testfahrt mit einer Panne endete."Die veröffentlichten Angaben Teslas lassen sich natürlich nicht auf ihre Echtheit prüfen. Sollte es sich bei den Daten um die echten Werte handeln, so ist die Empörung von Teslas Firmenchef nachzuvollziehen. Nach dem Erscheinen von Broders Artikel büßte die Tesla-Aktie fast vier Prozent ihres Wertes ein.

Tesla Modes S: Fahrtenbuch der Pannen-Tour

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