Tesla Model X: Marktstart und Preis des Elektro-SUVs

Tesla Model X (2017): Vorstellung, Marktstart und Preis

— 18.10.2017

Alle Infos zum Tesla Model X

Tesla hat auf der Plattform des Model S sein erstes SUV Model X auf den Markt gebracht. AUTO BILD hat alle Infos zur Reichweite, alle Preise und den Fahrbericht!

Vorstellung: Seine Fondtüren machen das SUV einzigartig
➤ Interieur: Futuristischer Minimalismus
➤ Fahren: Der Elektromotor schiebt surreal
➤ Connectivity: Das Model X fährt bereits teilautonom
➤ Motoren und Preis: Der Einstiegspreis liegt bei 91.250 Euro

Vorstellung: Seine Fondtüren machen das SUV einzigartig

Das Model X verfügt über drei Sitzreihen und sich nach oben öffnende Fond-Türen.

Optisch orientiert sich die Front des Model X stark am Model S oder umgekehrt. Die Seitenlinie des Model X ist deutlich höher. Der neue Stromer bietet – zumindest optional – auf drei Sitzreihen Platz für sieben Passagiere. Das wirklich Besondere am Model X – neben dem Elektroantrieb – sind die Fond-Türen: Die sogenannten "falcon wings" öffnen nach oben. Zudem öffnet sich die Fahrertür automatisch, sobald man sich dem Auto nähert, und sie schließt auch wieder automatisch. Aber keine Sorge, Sensoren sollen Tesla zufolge verhindern, dass andere Autos Beulen bekommen oder Finger eingeklemmt werden.

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Interieur: Futuristischer Minimalismus

Der Innenraum des Model X gleicht nahezu dem der Limousine Model S. Die beiden Modelle verfügen über das gleiche ergonomische Layout und den 17 Zoll großen Touchscreen, mit dem man fast alle Funktionen des Autos bedient. Es gibt drei Sitzreihen für bis zu sieben Personen. Der Innenraum ist sehr variabel und geräumig.

Fahren: Der Elektromotor schiebt surreal

Das Elektro-SUV beschleunigt bei Bedarf innerhalb von weniger als vier Sekunden auf 100 km/h.

AUTO BILD ist bereits das aktuell nicht mehr angebotene Modell P90D gefahren. Zu den Aha-Effekten am Steuer eines Tesla Model X gehört die brutale Beschleunigung – insbesondere in der amerikanischen Top-Variante P90D, die mit einer Spitzenleistung von 773 PS aufwartet. Im Vergleich mit dem Model S macht sich allerdings das deutliche Mehrgewicht bemerkbar: Das Model X wiegt leer 2441 Kilogramm – nochmals 333 mehr als die Limousine. Dennoch ist der Schub geradezu surreal: Die 100-km/h-Marke fällt lautlos nach nur 3,4 Sekunden. Und während die Beschleunigung in höheren Geschwindigkeitsbereichen deutlich nachlässt (auf längere Autobahnrennen sollte man sich keinesfalls einlassen), gehört ruckartiges Zwischenbeschleunigen zu den ebenso überflüssigen wie gerne demonstrierten Tricks, die dieses Elektroauto auf Lager hat. Das Chassis des Model X ist eine Weiterentwicklung des Model S, und so fährt es sich auch. Trotz der Fahrzeughöhe und des gestiegenen Gewichts bleibt der Crossover auch bei schneller Kurvenfahrt sicher in der Spur. Die dreistufige Servolenkung gefällt in den Modi mit mittlerem und erhöhtem Lenkaufwand, im leichtgängigsten Modus wirkt sie eher gefühllos. Der Federungskomfort ist überdurchschnittlich, sogar auf anspruchsvollem Kopfsteinpflaster. Das Fahrwerk lässt sich elektronisch in verschiedenen Höhen fixieren. Allradantrieb ist Standard.

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Connectivity: Das Model X fährt bereits teilautonom

Das Model X ist mit einer Vielzahl an Assistenzsystemen ausgestattet. Unter anderem verfügt es über eine Notbremsautomatik und eine Aufprallvermeidungsfunktion. Außerdem ist es wie alle anderen aktuellen Teslamodelle mit der Hardware für das autonome Fahren ausgestattet. Der Fahrer kann sich für eine kurze Zeit vom Fahrzeug chauffieren lassen, er muss aber immer bereit sein, in Notsituationen einzugreifen.

Motoren und Preis: Der Einstiegspreis liegt bei 91.250 Euro

Das Topmodell P100D kostet mindestens 156.100 Euro.

Der X 75D (91.250 Euro) mit 417 Kilometern Reichweite ist die Basisversion. Er ersetzt nach der Vorstellung des komplett neuen Model 3 und dem Facelift des Model S den X 70D. Die Fahrwerte liegen bei 5,2 Sekunden auf 100 km/h und 210 km/h Spitze. Wer mehr "Saft" möchte, der ordert das Model X 100D (110.800 Euro). Dank 100 kWh liegen 100 km/h bereits nach 4,9 Sekunden an und der Vortrieb endet erst bei 250 km/h. Noch schneller geht es nur mit dem P100D (156.100 Euro), der ebenfalls mit einer 100-kWh-Batterie kommt. Die Batterie versorgt die beiden E-Motoren an der Vorder- und der Hinterachse mit Saft. Wer das Beschleunigungs-Upgrade bestellt, ist in 3,1 Sekunden auf 100 km/h.

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Autoren: Jan Götze, Elias Holdenried

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