Tesla Roadster läuft aus — 02.02.2010

Aus für Tesla Roadster

Der Elektro-Sportwagen Tesla Roadster soll ab 2011 nicht mehr gebaut werden. Das hat das Unternehmen jetzt bei der Ankündigung seines Börsengangs erklärt. Ob ein Nachfolger kommt?

Tesla will an die Börse – und sich auf die Elektrolimousine Model S konzentrieren, die 2012 in Produktion gehen soll. Deshalb wird die aktuelle Generation des Elektro-Sportwagens Tesla Roadster ab 2011 nicht mehr verkauft werden. Das hat das Unternehmen im Zuge des angekündigten Börsengangs erklärt. Eine neue Generation des Elektro-Pioniers soll frühestens 2013 auf den Markt kommen, heißt es in dem Statement. Bislang sind weltweit rund 1000 Einheiten des Tesla Roadsters verkauft worden, seit das Modell 2008 nach mehreren Verspätungen auf den Markt kam. Als Grund für das Aus beim derzeit einzigen Modell der Kalifornier wird eine Produktionsumstellung bei einem nicht genannten Zulieferer angegeben. Möglicherweise könnte damit der britische Sportwagenhersteller Lotus gemeint sein, dessen konventionell angetriebenes Modell Elise Basis für den Tesla Roadster ist. Der Mittelmotor-Sportler ist seit dem Jahr 2000 auf dem Markt. Dass eine neue Generation in den Startlöchern steht, ist daher wahrscheinlich.

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Den geplanten Börsengang hatte Tesla erst Ende Januar 2010 angekündigt. Zeitpunkt und Umfang sind allerdings noch offen. Mit dem Aktienverkauf will das Unternehmen bis zu 100 Millionen Dollar einnehmen. Außerdem verfügt Tesla über einen staatlichen Förderkredit von 465 Millionen Dollar. Bei der Überbrückung der angekündigten einjährigen Produktions- und Verkaufspause könnte das Geld noch eine besonders wichtige Rolle spielen. Der Börsengang gilt als wichtiges Indiz für die Zukunft des Elektroautos, ein Erfolg würde der ganzen Branche helfen.

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Kommentare zum Artikel (10)

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The Knower
05.02.2010, 13:27Uhr

@Dieter: es war nicht gemeint, dass Tesla kein Elektro-know-how hat, da stimme ich Ihnen zu, dass Tesla vorne dabei ist. Vor allem beherrscht Tesla die Schaltung und Ansteuerung der 6.000 Akkus. Zu einem Autobau gehört aber mehr dazu, nämlich Entwicklung des Gesamtfahrzeugs, Integration der Zulieferer, Erprobung und Crashtests, Life-cycle-Betreuung (z.B. Recycling/Altautoverordnung) und ein Händlernetz. Daimler könnte da helfen...

dieter
05.02.2010, 13:11Uhr

Wer sollte dsa gross einen Fuss rein bekommen?
Damler hat 10 %,die Mehrheit werden bei sergei bryn und elon musk bleiben.
Tesla wird sicher über 51 % an Mehrheit behalten
Das Ruder wird elon musk sich nicht nehmen lassen,dafür hat der paypal gründer und die google jungs viel zu viel Erfahrung,um sich von jemanden vorführen zu lassen.
Der Börsengang wird gut,das Modell "s" wird toll,und die 3te Generation wird noch besser.

KamilJan
05.02.2010, 09:02Uhr

1000 Verkaufte Autos. Viel Know How etc. wer glaubt ihr wird beim Börsengang der Firma groß zuschlagen. Privatanleger oder Fahrzeughersteller die einen Fuß in dem Unternehmen haben wollen?

dieter
05.02.2010, 01:56Uhr

Ich ahbe gute Kontakte zu tesla,das der roadster ausläuft ist für mich nicht neu.
Über ein Nachfolge Roadster Modell,sollte man sich nicht viele Gedanken machen.
Beim Elektroauto hat tesla das beste know how was es gibt,Somit muss ich "knower" also wiedersprechen.
Ich gege sogar soweit zu sagen,das tesla die beste Firma ist,was Elektroautos angeht.
Mit 1000 gebauten roadstern,sind sie allen Autoherstellern weit voraus.
Die Batterien werden sich auch weiter entwickeln,ich gehe sogar so weit zu sagen,wie es mir Martin Eberhard mal sagte,in 15 jahren kann man 1000 kilometer am stück fahren.

The Knower
04.02.2010, 20:54Uhr

Versteht mich nicht falsch, ich finde Tesla super! Bin 2x mitgefahren, das Ding fährt wie Hölle, da würde ich jeden anderen dafür stehen lassen. Und wenn das Modell S auf dem Markt ist, wird mein Auto dafür eingetauscht. Es ist genial, wenn eine kleine Firma wie Tesla es den Herstellern zeigt, wie man es macht. Leider hat Tesla (noch) zu wenig know-how und sich keine Nachfolgekarosserie gesichert. Es reicht übrigens, wenn man das Filing von Tesla an die SEC liest.

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