Tesla Roadster 2.5

Tesla Roadster: Rückruf

— 05.10.2010

Brandgefahr im Tesla

Im Tesla Roadster droht Brandgefahr. Deshalb ruft der Elektro-Auto-Pionier 439 Roadster zurück. In der Werkstatt sollen die Mechaniker dem Feuerteufel auf die Pelle rücken.

Wer unter Hochspannung fährt, muss mit Kurzschlüssen rechnen. Genau dieses Problem hat derzeit Elektroauto-Pionier Tesla. Wegen Brandgefahr durch einen Kurzschluss ruft Tesla 439 Roadster-Modelle der Baureihen 2.0 und 2.5 zurück. Hierzulande sind laut einer Tesla-Sprecherin rund 80 Autos betroffen, Deutschland ist nach den USA der zweitgrößte Markt für den E-Sportler. Grund für das Problem ist eine 12-Volt-Niederspannungs-Hilfsleitung eines Backup-Systems, das mehrere Systeme wie Scheinwerfer, Rücklichter, Blinker, Warnblinkanlage und Airbags mit Strom versorgt, falls die Hauptstromversorgung versagt oder unter einen bestimmten Grenzwert fällt. Das ist vor dem Vorderrad auf der Beifahrerseite hinter dem Scheinwerfer platziert und vom Haupt-Akkupack im hinteren Fahrzeugteil isoliert.

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Nachdem diese Hilfsleitung in einem einzigen Fahrzeug durch Reibung an der Kante einer Kohlenstofffaserplatte einen Kurzschluss und Rauchentwicklung verursacht hatte, entschloss sich Tesla zu einem freiwilligen Rückruf, um die Brandgefahr auszuschließen. In der Werkstatt wird die Kabelführung der Niederspannungs-Hilfsleitung überprüft und eine Schutzummantelung eingebaut. Dafür veranschlagt Tesla etwa eine Stunde.

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