Tesla Autopilot: Youtube-Video von Fast-Unfall

Tesla-Rückruf Model S und Model X

— 24.04.2017

Massenrückruf wegen Parkbremse!

Elektropionier Tesla holt wegen möglicher Probleme mit der Parkbremse 53.000 Model S und Model X in die Werkstatt – einen Großteil der Jahresproduktion 2016.

(dpa/Reuters/cj) Der US-Elektroautohersteller Tesla muss weltweit 53.000 Fahrzeuge wegen möglicher Probleme mit der Feststellbremse in die Werkstätten beordern. Betroffen seien Model S und Model X, die zwischen Februar und Oktober 2016 gebaut worden seien, teilte das Unternehmen am 20. April 2017 auf seiner Webseite mit. Man gehe nicht davon aus, dass diese von einem Zulieferer verschuldeten Mängel die Sicherheit der Kunden gefährden und wisse von keinen Unfällen oder Verletzungen in diesem Zusammenhang. Die Parkbremsen müssten sicherheitshalber ausgetauscht werden. Die offizielle Rückruf-Mitteilung gehe in Kürze an die Kunden.

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Die 53.000 Fahrzeuge machen mehr als zwei Drittel der Jahresproduktion 2016 aus. Die lag laut offizieller Mitteilung von Tesla bei 76.230 Autos. Es handele sich bei dem Rückruf um eine freiwillige Maßnahme, nur fünf Prozent der zurückgerufenen Autos dürften tatsächlich von dem Defekt betroffen sein, teilte das Unternehmen von Tech-Milliardär Elon Musk weiter mit. Die Tesla-Aktie reagierte dennoch leicht negativ.

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Im Mai 2016 war Tesla nach einem tödlichen Unfall in den USA wegen seines Autopiloten in die Schlagzeilen geraten. Ein befürchteter Rückruf blieb dem Unternehmen jedoch erspart. Im Januar 2017 sprach die Verkehrsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) Tesla nach einer Untersuchung frei. Hinweise auf sicherheitsrelevante Defekte seien nicht gefunden worden, sagte ein Sprecher. Bei der Fahrassistenz-Software handele es sich um ein Programm, das die volle Aufmerksamkeit des Fahrers erfordere. Darauf hatte Tesla nach dem Unfall mehrfach hingewiesen.

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