Test Chevrolet Aveo 1.2 — 22.02.2008
Kleiner Ami aus Polen
Als Stadtauto ist der neue Aveo durchaus eine Überlegung wert. Als Nachfolger des Kalos schickt uns Chevrolet jetzt den Aveo mit Steilheck. Er kommt aus Warschau und ist vor allem sparsam.
Zügiges Kurvenfahren mag der Kleine ebenfalls nicht und schiebt gewaltig über die Vorderräder. Schon der erste Fahreindruck zeigt, dass der hochbauende Aveo den Schleuderschutz ESP haben sollte. Doch Chevrolet liefert keins. Auch nicht gegen Aufpreis Der Einstieg ist bequem, die Sitzposition hoch, der Ausblick gut. Das gilt auch für die Bedienung mit klaren Schaltern und gut ablesbaren Instrumenten. Hinten klappen die Rückenlehnen separat – insgesamt ein funktionales Auto.
Fazit von AUTO BILD-Redakteur Jörg Maltzahn
Als Stadtauto ist der neue Aveo durchaus eine Überlegung wert. Er ist kompakt, sparsam und vor allem preiswert. Nur dass es überhaupt kein ESP gibt, verzeihen wir ihm nicht.| Chevrolet Aveo 1.2 | |
|---|---|
| Motor/Hubraum | Vierzylinder/1206 cm³ |
| Leistung | 62 kW (84 PS) |
| Drehmoment bei U/min | 114 Nm/3800 |
| 0–100 km/h | 13,0 s |
| Höchstgeschwindigkeit | 172 km/h |
| Verbrauch (l/100 km) – CO2 | 5,5 l S – 132 g/km |
| Kofferraumvolumen | 220–980 l |
| Abmessungen L/B/H | 3920/1680/1505 mm |
| PREIS | ca. 11.000 Euro |
| PLUS: gutes Platzangebot, ordentliche Qualität, niedriger Preis. | |
| MINUS: müder Motor, starkes Untersteuern, kein ESP, hohe Ladekante. | |
| NOTE: | 3- |
| Konkurrenten: VW Polo 1.4, 80 PS, 14.205 € und Kia Rio 1.4 Base, 97 PS, 11.275 € | |
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