Test Chevrolet Epica 2.0 LS — 17.06.2006
Der will groß raus
Die koreanische Mittelklasse-Limousine lockt mit sechs Zylindern und viel Ausstattung zum kleinen Preis: Bei 20.890 Euro geht's los.
Ab 15. Juli könnte die neue Mittelklasselimousine Epica das Image der Marke "vergrößern". Der Nachfolger des Evanda wächst um fast vier Zentimeter auf 4,81 Meter Länge, kommt ausschließlich mit prestigefördernden Sechszylindern. Die sind nach guter alter BMW-Art "in Reihe" angeordnet. Die quer eingebauten Motoren laufen zwar leise und sehr kultiviert, aber schlapp. Zwischen 2,0- und 2,5-Liter sind wenig Unterschiede zu spüren, der Durchzug ist mau. Dagegen stehen ein komfortables Fahrverhalten, das niedrige Geräuschniveau und ein passabel angerichtetes Interieur mit viel Platz.
Auch sonst macht der Epica einen großen Eindruck. Klimaanlage, Aluräder und eine Audioanlage mit Bedientasten am Lenkrad fahren ab Werk mit. In dieser Klasse arm: ESP gibt es nicht, ein Diesel-Anteil fehlt. Dafür stimmt der Preis. 20.890 Euro sind mindestens 7000 Euro weniger als bei der deutschen Konkurrenz.
| Chevrolet Epica 2.0 LS | |
| Motor/Hubraum | R-Sechszylinder/1993 cm³ |
| Leistung | 105 kW (144 PS) |
| Drehmoment bei U/min | 195 Nm/4600 |
| 0-100 km/h* | 9,9 s |
| Höchstgeschwindigkeit* | 207 km/h |
| Verbrauch (l/100 km)* | 8,2 l Super |
| Bremsweg 100-0 km/h | keine Angabe |
| Typklassen HPF/VK/TK | keine Angabe |
| Preis ab | 20.890 Euro |
| Plus | leiser Motor, komfortable Federung, viel Platz im Fond, gute Ausstattung |
| Minus | Fahrwerkgeräusche, kurze Sitze vorn zähe Leistungs-entfaltung, leichte |
| Note:3+ | |
| *Werksangaben | |

































