Fahrbericht Chrysler Sebring

Chrysler Sebring (2007) Chrysler Sebring (2007)

Test Chrysler Sebring

— 09.05.2007

Erstes Auto mit Heizplatte

Chrysler schickt den neuen Sebring ins Rennen – ab 24.490 Euro ist er zu haben. In der zweiten Jahreshälfte 2007 gibt es auch ein Cabrio.

Wow, endlich mal eine gute Idee für Pendler: Im Chrysler Sebring wird der Kaffee nie kalt (und die Cola nie warm). Denn die Ami-Limousine hat kühl- und beheizbare Becherhalter. Und sonst? Der 4,85 Meter lange Viertürer tritt mit einem schnörkellosen, eleganten Blechkleid gegen VW Passat und Co an. Pikant: Von dem Wolfsburger hat der Beachboy den 140-PS-Diesel. Und der passt gut zu dem Ami. Natürlich ist der 2,0-Liter-TDI mit Pumpe-Düse-Einspritzung auch im Sebring kaum zu überhören. Während der Fahrt wird er aber von Wind- und Abrollgeräuschen übertönt. Dafür sorgt der Vierzylinder für akzeptable Fahrleistungen. 203 km/h Spitze sind nach fleißiger Schaltarbeit im Sechsgang-Getriebe drin.

Typisch: amerikanisches Plastik-Barock

Das weiche Fahrwerk macht den Sebring eindeutig zum Cruiser.

Weiches Fahrwerk, indirekte Lenkung und viel zu wenig Seitenhalt bietende Sitze laden eher zu gemütlichem Gleiten ein. Dann kommt man auch mit 6,2 Litern (CO2: 170 g/km) aus. Wenig einladend ist der Innenraum. Plastik-Barock und ein viel zu wuchtiges Cockpit beherrschen das Bild. Auch der Preis schreckt eher ab. Der 115-PS-Benziner startet ab 24.490 Euro, für den Diesel sind sogar 26.590 Euro fällig. Plus 700 Euro für den Rußfilter. Immerhin gibt es die oben erwähnten Becherheizer und -kühler. Sie kosten in Kombination mit Sitzheizung und Glas-Schiebedach allerdings stolze 1460 Euro extra.

Drei Klappdachvarianten bringt das Cabrio mit: Stahl, Vinyl und Stoff.

Für die zweite Hälfte 2007 darf sich Europa auch auf eine Cabrio-Version des Sebring freuen. In Amerika hat er seinen Marktstart schon absolviert, ist dort mit 2,4-Liter Benziner (173 PS) oder V6-Aggregat (wahlweise 2,7 Liter, 189 PS oder 3,5-Liter, 235 PS) unterwegs. Nach Europa bringt er die 173- und 189-PS-Benziner mit, nur den großen V6 tauscht er gegen einen Diesel ein. Beim Klappdach hat der Käufer drei Optionen: Er kann sich zwischen Stahl, Vinyl und Stoff entscheiden. Per Knopfdruck versenkt sich das dreiteilige Dach im Kofferraum. Auf der Sebring-Ausstattungsliste finden sich unter anderem ESP, Klimaanlage, ein sprachgesteuertes Infotainment-System mit 20-Gigabyte-Festplatte sowie ein Navigationssystem mit großem Display. Und natürlich die kühl- und beheizbaren Becherhalter.

Autor: Carsten Paulun

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