Test Jaguar XK 3.5

Jaguar XK 3.5

Test Jaguar XK 3.5

— 24.07.2007

XK light – so spart ein Luxuscoupé

Jaguar XK 3.5: Auch das neue Basismodell schwelgt noch immer in Leder und Leistung. Das souveräne, luxuriöse Reise-Coupé ist ab 77.900 Euro erhältlich.

Jaguar macht Schluss mit billig. Schluss mit dem kleinen X-Type, der keinen Nachfolger bekommt, Schluss mit Rabatten, Schluss mit Stoffsitzen. Jetzt tragen alle Jaguar Leder. Was macht so eine Edelmarke, wenn sie trotzdem ein Sparmodell bringt? Sie nennt es stilecht "Sonderserie". Auf 200 Stück für Deutschland limitiert ist der XK 3.5 mit 258 PS. Diese neue Basisversion kostet 77.900 Euro, das sind 5700 Euro weniger als für den bekannten XK mit 4,2-Liter (298 PS). Vom schmerzhaften Sparen kann natürlich keine Rede sein. Das Sondermodell ist vollgepackt wie eine Zigarren-Lounge. Leder, Navigationssystem und Wurzelholz, alles drin. Limitiert ist hier nur die Farbauswahl zwischen zwei Tönen innen und zwölf Lacken. Der V8 aus der Limousine röhrt erstaunlich sportlich und jagt das Coupé in souveränen 7,6 Sekunden auf Tempo 100. Knausern klingt anders. Die sanfte Sechsstufen-Automatik und das Fahrwerk mit der elektronischen Dämpferverstellung arbeiten komfortabel genug, um gereifte Semester – die Zielgruppe – stressfrei reisen zu lassen. Den 3,5-Liter gibt es (zunächst) nur im Coupé, nicht im Cabrio. Ein Diesel ist im XK tabu. So weit geht Sparen bei Jaguar dann doch nicht.

Fazit von AUTO BILD-Redakteur Joachim Staat


Von Sparmodell keine Spur. Auch mit dem 3,5-Liter bleibt der XK ein souveränes, luxuriöses Reise-Coupé. Der Jaguar sieht gut aus, bietet reichlich Komfort und hat in der Qualität deutlich zugelegt. Zum echten Sparen liegt der Basis-XK in Preis und PS zu nahe am 4.2, hier wäre der Dreiliter-Motor aus dem XJ ökonomischer. Oder ein Hybrid, doch der ist bei Jaguar nicht in Sicht.

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