Test Jeep Compass
— 01.09.2006Stadt-Abenteurer
Der Jeep Compass schickt sich an, die Riege der kompakten Allradler zu attackieren. Zu Preisen ab 24.000 Euro ist er allerdings kein Schnäppchen.
Der hohe Preis von mindestens 23.990 Euro scheint etwas hoch gegriffen für den 170-PS-Benziner. Der wird bei uns wegen des hohen Verbrauchs von rund zwölf Litern aber ohnehin kaum Freunde finden. Interessanter, aber mit 25.790 Euro noch teurer, ist der Diesel. Den hat Jeep bei VW zugekauft, der Zweiliter wird auch in Golf und Co verwendet. Seine 140 PS sind gut für Tempo 180, der Verbrauch soll bei unter acht Litern liegen. Zudem kann der Vierzylinder durch seine Laufruhe überzeugen. Kleiner Minuspunkt: Unter 1800 Umdrehungen passiert nicht viel, oberhalb von 3000 geht ihm wieder die Luft aus. Flottes Vorwärtskommen setzt also fleißige Schaltarbeit (Sechsgang-Getriebe) voraus. Schade auch, dass der Diesel erst ab April 2007 zu haben ist und der unverzichtbare Rußpartikelfilter nochmal rund 750 Euro extra kostet.
Die Ausstattung der Basismodelle ist okay. Von ESP über Radio bis zu elektrischen Fensterhebern ist alles drin. Nur die Klimaanlage fehlt. Die gibt’s in der Limited-Ausstattung, die mit nochmal 2000-Extra-Euro zu Buche schlägt.



































