Test Kia Magentis 2.0 EX — 17.06.2006
Außen klassisch, innen komplett
Der Passat-Konkurrent aus Korea bietet viel Ausstattung für wenig Geld. Aber reicht das, um VW Käufer wegzuschnappen?
Ähnlich komplett ist die Sicherheitsausstattung. ESP, ABS, aktive Kopfstützen vorn und sechs Airbags sorgen für ein sicheres Gefühl. Abzüge gibt es jedoch für den Fahrkomfort – hier scheinen die Koreaner wenig dazugelernt zu haben. Eine Mischung aus harten Federn, weichen Dämpfern und einer gefühllosen Lenkung schaukelt die Insassen kräftig durch. Die zu weichen Sitze ohne Seitenhalt sind da auch nicht gerade hilfreich. Kia hat jedoch (Nach-)Besserung gelobt.
Der Zweiliter-Benziner reicht als Basismotorisierung völlig. Er braucht jedoch Drehzahl, um in Schwung zu kommen, und wird dann etwas laut. Die haklige Fünfgangschaltung überzeugt nicht wirklich, weckt den Wunsch nach einer Automatik. Doch die gibt es für den Zweiliter leider nicht. Wer aufs Schalten verzichten will, muß auf den Sechszylinder-Benziner (188 PS, ab 27.470 Euro) oder den Common-Rail-Diesel (140 PS, ab 22.990 Euro) zurückgreifen.
| Kia Magentis 2.0 EX | |
| Motor/Hubraum | Vierzylinder/1998 cm³ |
| Leistung | 106 kW (144 PS) |
| Drehmoment bei U/min | 189 Nm/4250 |
| 0-100 km/h | 10,3 s |
| Höchstgeschwindigkeit* | 208 km/h |
| Testverbrauch | 9,6 l Super /100 km |
| Bremsweg100-0 km/h | 39,5 m |
| Typklassen HPF/VK/TK | 16/22/21 |
| Preis ab | 21.900 Euro |
| Plus | umfangreiche Serien- und Sicherheitsausstattung, drei Jahre Garantie |
| Minus | vorraussichtlich hoher Wertverlust unausgewogenes Fahrwerk, |
| Note:3 | |
| *Werksangaben | |

































