Test Kia Sorento 2.5 CRDi Automatik

Test Kia Sorento 2.5 CRDi Automatik

— 10.07.2006

Korea-SUV wird spritziger

Mehr Leistung und optische Retuschen: Kia hat den Gelndegnger modernisiert und den Abrollkomfort verbessert. Der Preis dafr: ab 29.790 Euro.

Schon jetzt gilt er als Meilenstein. Der 2002 eingefhrte Kia Sorento war der erste Koreaner mit Wartezeit (bis zu 14 Monate). Bevor in zwei Jahren der Nachfolger mit selbsttragender Karosserie kommt, gibt es eine Auffrischung. Die wichtigste nderung betrifft die Motoren. Der 2,5-Liter-Diesel erstarkt um 30 auf 170 PS, sein Drehmoment wchst von 343 auf 392 Newtonmeter. Da die Motorverkleidung einen Sechszylinder vorgaukelt, gehrt zu den Eigenarten koreanischer Modelle.

Immerhin: hnlich kraftvoll wie ein V6 marschiert der Sorento 2.5 CRDi mit seinem Vierzylinder vorwrts. Druckvollen Anteil daran hat der Turbolader mit variabler Turbinengeometrie. Der Dieselpartikelfilter ist bei diesem Koreaner mittlerweile serienmig. Fr einen Zweitonner sind die Fahrleistungen mehr als okay. Auch im Gelnde zeigt der Kia durchaus Talent. Leiterrahmen und Starrachse machen aus dem Sorento eher einen Offroader als einen Edel-SUV. Zwar hat Kia die Dmpfer-Feder-Abstimmung komfortabler ausgelegt, trotzdem reagiert die Karosserie zittrig auf Unebenheiten. Aufgrund der weicheren Auslegung zeigt der Aufbau nun bei schneller Kurvenfahrt Wankneigungen, die aber dank des serienmigen ESP unkritisch bleiben.

Ebenfalls neu sind Projektions-Scheinwerfer, Rckleuchten sowie Front-, Heck und Seitenschutzleisten. Mit seiner guten Ausstattung und dem konkurrenzlosen Einstiegspreis von 29.790 Euro bleibt der Sorento eine preisgnstige Alternative zu deutschen Edelmarken. Und Kia rstet auf: Im Dezember kommt der Sorento mit einem 3,3-Liter-Benziner. Seine Leistung: 241 PS.

Autor: Jrg Maltzan

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