Test Lexus GS 450h

Lexus GS 450h Lexus GS 450h

Test Lexus GS 450h

— 14.06.2006

Hybrid für den Chef

Jetzt kommt das Hybridauto, mit dem auch der Boss vorfahren kann. Der Lexus GS 450h kombiniert Luxus mit Spartalent.

Sie machen wirklich Ernst, die Japaner. Der Prius mit Elektro-Benzin-Antrieb war noch ein Hybridauto mit Gewöhnungsbedarf, der zweite Vorschlag: ein SUV mit cleverer Allrad-Elektro-Lösung.

Jetzt bringen sie die Kraft der zwei Herzen zum ersten Mal in einer Limousine der Oberklasse, wo keinerlei Abstriche geduldet werden. Im Klartext: Geschäftswelt, ab 13. Stock, Vorstandsetage. Mit der Hybrid-Limousine verkauft Lexus kein Alternativauto, sondern eine Alternative zu Mercedes E-Klasse oder 5er-BMW auch im Preis (ab 56.700 Euro).

Die japanischen Trümpfe gegen die deutsche Nobel- Konkurrenz lauten: Sechszylinder mit Vierzylinder-Verbrauch (7,9 Liter), aber schnell wie ein 4,5-Liter-V8 (unter sechs Sekunden auf Tempo 100). Daher auch der Name 450h. Erster Eindruck: geschafft. Der Lexus ist ein piekfeines Auto, penibel gearbeitet. Startknopf gedrückt – nichts. Kein V6 brummt, das Auto läuft so leise wie eine Straßenbahn. Erst beim Beschleunigen leisten Benziner (286 PS) und Elektromotor (140 kW) Teamarbeit, wobei die Batterie noch zusätzliche Energie bereitstellt. Jetzt tobt der Japaner tatsächlich los wie ein normaler V8-Bulle, klingt dabei angenehm kehlig satt. Fuß vom Gas, der Benziner geht aus und der Elektromotor wirkt als Generator und lädt den Akku auf. Ausstattung, gute Qualitätsanmutung. Ganz unspektakulär, ohne Rucken wechselt das stufenlose Automatikgetriebe durch sechs elektronisch bestimmte Schaltstufen, die Lenkung arbeitet direkt, die Bremse auf den Punkt genau. Fazit: Prüfung bestanden.Wir sind gespannt auf den ersten Vergleich mit einer E-Klasse.

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