Opel Agila 1.2 Automatik

Test Opel Agila 1.2 Automatik

— 11.11.2008

Ideal für die City

Automatik im Agila, wer braucht das? Jeder, der es komfortabel mag, wird ihn lieben. Mit Wandlerautomat wird der kleinste Opel zum angenehmen Stadtwagen. Die 950 Euro Aufpreis sind eine lohnende Investition.

Hohe Sitzposition und gute Übersicht machen Fahrten durch dichten Verkehr zum Vergnügen. Nichts lenkt störend ab. Auch keine Schaltung. Wahlhebel in D – und los geht's. Der Vierstufen-Wandlerautomat arbeitet kultiviert, dreht aber den ersten und zweiten Gang manchmal zu weit aus.

Ein angenehmer Stadtwagen

Ansonsten passt die Automatik prima zum 86-PS-Benziner und ist in der Stadt ein deutlicher Komfortgewinn. In 14,1 Sekunden (Werksangabe: 14,8) spurtet er von null auf Tempo 100.

Das Cockpit verrät: Der Agila ist eigentlich ein Suzuki Splash.

An Temperament fehlt es also nicht. Bei Überland- und Autobahnfahrten jedoch wird das automatische Getriebe schnell zum Hektiker. Hastiges Zurückschalten und aufkreischender Motor beim Überholen wirken wenig souverän; hier ist das serienmäßige Fünfgang-Schaltgetriebe die bessere Wahl. Abrollkomfort und Lenkung sind okay, das Platzangebot ordentlich. Für den Stadtbetrieb ist der Automatik-Agila ideal und die 950 Euro Aufpreis eine lohnende Investition. 6,6 Liter Testverbrauch sind okay.
Technische Daten Opel Agila 1.2 Automatik
Motor Vierzylinder
Hubraum 1242 cm³
Leistung 63 kW (86 PS)
Drehmoment 114 Nm bei 4400 U/min
Antrieb Vorderrad
Länge/Breite/Höhe 3740/1680/1590 mm
0–100 km/h 14,1 s
Höchstgeschwindigkeit Vmax 170 km/h
Testverbrauch 6,6 l S/100 km
CO2-Ausstoß 159 g/km
Preis 14.970 Euro
Verkauf seit Frühjahr 2008
Plus gute Übersicht, hohe Sitzposition, spritziges Fahrgefühl
Minus schlecht ablesbare Armaturen, nerviges Blinkergeräusch

Autor: Jörg Maltzan

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