Test Opel Vivaro Life

Opel Vivaro Life Opel Vivaro Life

Test Opel Vivaro Life

— 22.06.2006

Billiger Freizeitlaster

Ob als Familienkutsche, Freizeitmobil, Lastesel oder Mini-Camper - der Opel Vivaro Life möchte in jeder Lebenslage gefallen.

Trotz seines feschen Aussehens kann der große Opel seine Herkunft nicht verleugnen – die Transporter-Klasse. Für den Fahrer heißt das: Zugeständnisse an das Fahrverhalten und die Materialanmutung.

Mit dem 2.5-CDTI-Motor und 135 PS läßt sich unser Testwagen auf gerader Strecke zwar flott bewegen. Geht es aber auf kurvige, holprige Strecken, schaukelt die Karosserie unangenehm, und auch die Geräuschdämmung fällt im Vergleich zum Pkw schlechter aus. Zugeständnisse, mit denen ein Bus-Fan leben kann. Denn der will Variabilität zu vernünftigen Preisen, und die bietet der Vivaro Life. Es gibt Klimaanlage und elektrische Fensterheber serienmäßig. Aus der hinteren Sitzreihe und dem Einzelsitz läßt sich mit wenigen Handgriffen eine passable Liegefläche zaubern. Wer aber geschützt vor fremden Blicken schlafen möchte, muß fürs Verdunkelungsset 319 Euro extra zahlen.

Weiteres campingtaugliches Zubehör: 32-Liter-Kühlbox (348 Euro), Staubox (267 Euro), "Weekendbox" mit Spüle, Frisch- und Abwassertank (795 Euro). Alle zum Befestigen in den Sitzschienen. Weniger schön: Die Bestuhlung ist sehr schwer. Wird einmal mehr Platz gebraucht, klappt der Ausbau nur zu zweit. Auch die nicht mehr zeitgemäße Schadstoffklasse Euro 3 gibt ein Minus. Gerade, weil das Finanzamt den Bus als schweren Pkw nach Euro 2 berechnet.

Autor: Bernd Volkens

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.