Test Peugeot 308 CC und Konkurrenz

Peugeot 308 CC Hdi 140 Renault Mégane CC 2.0 dCi Opel Astra TwinTop 1.9 CDTI VW Eos 2.0 TDI Ford Focus CC 2.0 TDCi Peugeot 308 CC Hdi 140 Renault Mégane CC 2.0 dCi Opel Astra TwinTop 1.9 CDTI VW Eos 2.0 TDI Ford Focus CC 2.0 TDCi

Test Peugeot 308 CC und Konkurrenz

— 14.04.2009

Der Sommer kann kommen

Der Winter war lang genug. Jetzt heißt es: raus an die frische Luft. Klappdach-Modelle sind dafür ideal. Ein Knopfdruck genügt – schon wird das Coupé zum Cabrio und holt die Sonne ins Cockpit.

Klappdach-Cabriolets sind wie Unterseeboote. Urplötzlich tauchen sie auf. Als ob die Vögel das Kommando in die erwachende Natur zwitschern: "Alle Mann an Deck!" Dabei waren sie im Winter nie weg, sondern nur geschickt getarnt – als Coupés mitten unter uns. U-Boote eben, wobei Design-Ähnlichkeiten zwischen den pummeligen Tiefseeröhren und unseren fünf kompakten Open-Air-Autos natürlich rein zufällig sind. Erst jetzt nehmen wir sie wieder wahr, weil pünktlich mit den Krokus-Kelchen auf den begrünten Verkehrsinseln auch die Dächer aufgehen. Willkommen im Frühling: Ein Knopfdruck, schon fällt das Top. Mit Sonnenbrille auf der Nase und Genießergrinsen im Gesicht schieben Cabriofahrer ab sofort wieder mit mächtiger Bugwelle über die Boulevards von Hamburg bis München.

In der Bildergalerie: Überzeugt der Peugeot 308 CC als Vielzweck-Cabrio?

Die Coupé-Cabrios bringen starke Argumente mit, vor allem für Viel- und Schnellfahrer, die ihr Gefährt nicht als reines Lustmittel sehen.

Mögen Besitzer von viersitzigen Klappdach-Modellen auch von der Softtop-Fraktion als stillose Kompromissler verspottet werden, die Vorzüge der Cabrio-Coupés sind überzeugend. Vor allem für Viel- und Schnellfahrer, die ihr Gefährt nicht als reines Lustmittel sehen. Mit Zweiliter-Diesel unter der Haube sind sie einerseits prima Langstrecken-Autos für Urlaubsreisen zwischen Sylt und Adria, andererseits liefert deren Power jede Menge Fahrspaß bei der abendlichen Spritztour zum Biergarten. Kein Zweifel: Der Selbstzünder passt zu diesen Cabrios. Das Renault Mégane Cabrio-Coupé fährt sogar schon in die sechste Saison. Ganz frisch erschienen dagegen ist der Peugeot 308 CC, nachdem der offene Vorgänger 307 CC eher mäßige Erfolge erzielte. Hat der Neue mehr Potenzial und kann endlich als "Vielzweck-Viersitzer-Allwetter- Festdachcabrio" überzeugen? Um das herauszufinden, muss sich der neue Peugeot nicht nur gegen die heimische Konkurrenz von Renault beweisen, sondern auch gegen das deutsche Trio Ford Focus CC, Opel Astra Twin-Top sowie VW Eos.

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Jörg Maltzan

Jörg Maltzan

Fazit

Ruhe bitte! Das wäre schön. So richtig stumm war eigentlich nur der Eos. Alle anderen Cabrios machten auf Folterstrecken mehr oder weniger nervige Geräusche. Das ist konzeptbedingt und wird von Verwindungen verursacht. Damit muss man wohl leben. Überrascht hat mich die gute Vorstellung des Peugeot 308 CC. Er rückt auf Anhieb an den VW heran. Der Ford ist auf ähnlichem Niveau, patzt aber im Kostenkapitel. Astra und Mégane sind hingegen spürbar in die Jahre gekommen.

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Cabrio

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