Test: PS-Protze im Grenzbereich
— 30.05.2012
Die Sportwagen-WM
4896 PS stehen am Start auf der Handlingstrecke im südfranzösischen Mireval. Wer ist am schnellsten? AUTO BILD hat die neun Titelanwärter im Grenzbereich gefahren.
Es geht um alles. Wie sonst ist dieser Aufwand zu erklären? Zwei Lastwagen rollen auf den Parkplatz der 3,3 Kilometer langen Teststrecke im südfranzösischen Mireval: einer mit italienischem Kennzeichen, der andere mit englischer Nummer. Zum Vorschein kommen zwei
Lamborghini Aventador und zwei McLaren
MP4-12C. Dann beginnen jeweils sechsköpfige Schrauberteams mit der Arbeit. Sie entladen mehrere Sätze Cup-Reifen, messen die Temperatur und stellen das Fahrwerk ein. Willkommen bei der Sportwagen-WM.
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Aber nicht nur der
McLaren und der Lambo sind heiße Kandidaten auf den Titel. Mercedes schickt mit dem SLS Roadster und dem
SL 500 gleich zwei austrainierte Kandidaten ins Rennen. Ebenfalls aus Stuttgart ist der
Porsche 911 Carrera S dabei. Er trifft auf den
Audi RS 5, der mit seinem Hochdrehzahl-V8 und 450 PS sogar 50 PS mehr aufzubieten hat. Von den Britischen Inseln tritt der Jaguar XKR-S mit 550 PS an,
Bentley ist mit dem
Continental Supersports mit 640-PS-Zwölfzylinder vertreten – beide als Cabrio. Und
Ferrari? Der 458 Spider war noch nicht verfügbar, und den
FF mochte Ferrari nicht ins Turnier schicken. Ganz anders Nissan: Der
GT-R rollt auf eigener Achse mit einem Überführungsfahrer vor, der sich sofort wieder verabschiedet. Als ob sich der rote Allrad-Teufel aus Japan keine Chancen ausrechnet. Was für ein Irrtum. Aber wir wollen noch nicht alles verraten. Nur so viel: Damit die Einordnung leichter fällt, haben wir die neun Testwagen in drei Unterkategorien aufgeteilt – Spitzensportler, Super-Cabrios sowie extrem PS-starke Coupés.
Wer die Sportwagen-WM am Ende gewinnt, erfahren Sie in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten und Tabellen gibt es als Download im Online-Artikelarchiv.
Mercedes-Benz SL 500, Nissan GT-R, Audi RS 5 Coupé, Bentley Continental
Supersports Cabrio ISR, Lamborghini Aventador LP 700-4, Mercedes-Benz SLS AMG Roadster, Jaguar XKR-S 5.0 Cabrio, Porsche 911 Carrera S, McLaren MP4-12C:
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Veröffentlicht:
01.06.2012
Fazit
Die ausgefeilte Flunder Lamborghini Aventador gewinnt, knapp dahinter landet das Leichtgewicht McLaren MP4-12C. Das ist keine Überraschung. Dass der Nissan GT-R aufschließt, finden wir dagegen sensationell.
Kommentare zum Artikel (44)
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Das nenn ich mal einen Auftritt, kommen - abstellen - und auf`s Treppchen. Wenn das man nicht Werbung für Nissans Supersportler ist. Hut ab. Schade nur das kein BMW vor Ort war.
Den "fetten" SL gegen den Sportler 11er ins Rennen zu schicken paßt nicht wirklich.
Dagegen würde ein Vergleich mit dem aktuellen SLK-AMG mit 422 PS, einem deutlich besseren Drehmoment und rd. 400 KG weniger " Fett " als der SL aufgrund des guten Leistungsgewichtes wahrscheinlich zu Gunsten des Sterns ausgehen - wäre ja nicht das erste Mal..:-)
Kein BMW im Test? Kein M3, kein M5??? Hmmm...
Wenn ich reicher wäre, würde ich vier, fünf von diesen Schätzchen in meine Garage stellen, und mich daran freuen, wie unterschiedlich die sind. Mei, wär mir das schnurz, welcher davon der beste ist.
Ja, da reibt man sich verwundert die Augen. Aber der GT-R schüttelt seine Leistung einfach so aus dem Ärmel wo andere eine ganze Mannschaft an Technikern und Reifenspezialisten brauchen.
Erstaunlich übrigens, dass der RS5 trotz Allrad und etwas mehr Leistung von 0-100 langsamer ist, als der 500 SL mit Hinterradantrieb. Und das bei gleichem Gewicht.