Test Skoda Octavia Scout TDI

Skoda Octavia Scout TDI Skoda Octavia Scout TDI

Test Skoda Octavia Scout TDI

— 30.05.2007

Ein Octavia fürs Grobe?

Noch ein Höhergelegter: Jetzt entdeckt auch Skoda den trendigen Oberförster-Look. Eine gute Wahl für alle, die den Normal-Octavia zu langweilig finden.

Wie bitte – Skoda und Lifestyle? Unter Trend-Verdacht stand die Rotstift-Marke des VW-Konzerns bisher ja nicht gerade.

Aber der Erfolg macht die Tschechen mutig. Als Octavia Scout kommt jetzt eine Kombi-Version mit kerniger Offroad-Optik auf den Markt: Dazu gehören dicke 17-Zöller, wuchtige Stoßfänger mit Unterfahrschutz, muskulöse Schwellerleisten und Sitzbezüge im Netzstoff-Design. Vor allem: Es gibt den Scout nur mit Allradantrieb – die Technik stammt aus dem Konzernregal, sie ist aus dem Octavia 4x4 bekannt. Deshalb ist es nur die Optik, die für den Scout spricht: Seine Offroad-Vorzüge beschränken sich auf 16 Millimeter mehr Bodenfreiheit. Das reicht für den Ritt über furchige Feldwege, aber der normale 4x4 kann es nicht schlechter.

Außerdem: Ein Schnäppchen ist der Scout nicht. Skoda bietet ihn nur mit 150-PS-FSI-Benziner (26.590 Euro) oder 140-PS-TDI-Motor (28.290 Euro) an. Der starke, aber herzhaft laufende Diesel passt bekanntlich prima zum Octavia, ist im einfacheren 4x4 aber billiger zu haben: ab 25.890 Euro. Total normal. Ganz ohne Trend-Zuschlag.

Fazit


Gute Wahl für alle, die den Normal-Octavia zu langweilig finden. SachlichenTypen reicht auch der billigere 4x4.

Autor: Christian Steiger

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