Test Toyota Yaris TS

Toyota Yaris TS

Test Toyota Yaris TS

— 27.02.2007

Muskel-Mini mit Manieren

Der Bonsai-Brenner überrascht mit kultivierten 133 PS, die den Mini flott vorantreiben. Schon ab 3000 Touren schiebt der TS ordentlich an.

Es lebe der Sport – aber bitte ohne den Alltagsnutzen zu vernachlässigen. Der Toyota Yaris TS schafft diesen Spagat. Sein 1,8-Liter-Motor mit stufenlos verstellbaren Ein- und Auslassnockenwellen überrascht mit kultivierten 133 PS, die den Mini flott vorantreiben. Angenehm erweist sich dabei das relativ niedrige Drehzahlniveau: Schon ab 3000 Touren schiebt der TS ordentlich an. Die Lenkung zeigt sich sehr direkt, doch fehlt es ihr etwas an Rückmeldung. Dieses kleine Manko bügeln das ordentliche Fahrwerk und das exakt arbeitende Fünfganggetriebe aber wieder aus. Äußerlich unterscheidet sich der Yaris TS von seinen schwächeren Brüdern durch eine Frontschürze mit integrierten Nebelscheinwerfern, einen modifizierten Kühlergrill, schicke 17-Zoll-Alu-Räder, Seitenschweller und Rücklichter mit moderner LED-Technologie. Innen weisen den Bonsai-Brenner allerdings nur Sportsitze und die im Gegensatz zu seinen digitalen Modell-Brüdern analogen Instrumente als Topmodell aus. Ab 17.180 (Fünftürer 17.900) Euro gehören ESP und insgesamt sieben Airbags (inklusive Knieairbag für den Fahrer) zur Serie.

Technische Daten Yaris TS Vierzylinder, vorn quer • vier Ventile pro Zylinder • Hubraum 1798 cm3 • Leistung 98 kW (133 PS) bei 6000/min • max. Drehmoment 173 Nm bei 4400/min • Vorderradantrieb • Fünfganggetriebe • Scheibenbremsen • Reifen 205/45 R 17 • L/B/H 3800/ 1695/1530 mm • Radstand 2460 mm • Leergewicht 1190 Kilo • Zuladung 355 kg • Kofferraum 272 l • Tank 42 l • 0–100 km/h in 9,3 s • Spitze 194 km/h • Verbrauch (EU-Mix) 7,2 l S/100 km Preis: ab 17.180 Euro

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