Test Volvo S40 und V50

Test Volvo S40 und V50

— 24.07.2007

Facelift für Nordlichter

Volvo S40 und V50 sind für die zweite Lebenshälfte frisch gemacht. Neu im Programm: ein Bio-Äthanol-Motor.

Bei allem Respekt, liebe Volvo-Designer, aber die Unterschiede zum Vorgänger dürftet wirklich nur Ihr auf Anhieb finden. Die Front ist insgesamt rundlicher, Scheinwerfer und Lufteinlässe sind neu. Am Heck wanderten die Leuchten drei Zentimeter nach oben, der Stoßfänger wurde verändert. Und innen gibt es jetzt größere Staufächer in den vorderen Türen, die schicke Mittelkonsole reicht weiter nach hinten. Ganz neu im Motoren-Programm ist ein 1,8-Liter-FlexiFuel mit 125 PS, der mit Äthanol (E 85) betrieben wird. E 85 ist ein Kraftstoffgemisch aus 85 Prozent Alkohol und 15 Prozent Benzin. Der Motor akzeptiert aber nicht nur E 85, sondern auch Super oder beides in jedem beliebigen Mischungsverhältnis. Er läuft eine Spur lebendiger als der vergleichbare 1,8-Liter-Benziner. Äthanol kostet zudem weniger als Super (etwa 90 Cent), und es bleibt das gute Gefühl, etwas für die Umwelt getan zu haben. Der Alkohol wird ja aus Pflanzen gewonnen. Mit 25.320 Euro kostet der V50 FlexiFuel exakt 400 Euro mehr als der gleich starke Benziner.

Fazit: Ansehnliche und angenehme Autos waren S40 und V50 auch vorher, sie sind es geblieben. Der FlexiFuel-Motor ist eine interessante Alternative zu Benzin oder Diesel.

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