Selbstleuchtende Straßenstreifen

Test von selbstleuchtenden Straßenstreifen

— 05.05.2014

Phosphor lässt die Straße leuchten

In den Niederlanden testen Forscher ein Straßenstück mit phoshoreszierenden Markierungen. Modell für die Zukunft oder Flop? Das ist noch nicht raus.

In den Niederlanden hat ein Versuch mit selbstleuchtender Straßenmarkierung für Aufsehen gesorgt. Auf einem 500 Meter langem Teilstück der Nationalstraße N329 in der Nähe der Stadt Oss brachten Fachleute für einen Pilotversuch die Straßenmarkierungen aus Spezialfarbe an. Die aus phosphoreszierenden Partikeln bestehenden Streifen tanken tagsüber UV-Strahlen aus dem Sonnenlicht, um die gespeicherte Energie nachts grünlich leuchtend wieder abzugeben. Das Prinzip funktioniert bei Armbanduhren wie auch bei Kinderspielzeug und wurde seit dem 10. April nun auch im Straßenverkehr getestet.

Kritiker noch nicht überzeugt

Noch ist nicht ganz klar, ob der erste Versuch erfolgreich war. Die niederländische Herstellerfirma Heijmans spricht von einem vielversprechenden Versuch der Version 1.0, auf den ein zweiter folgen soll. Kritiker zeigen sich weniger enthusiastisch: Sie bemängeln, dass die Markierungen zu unregelmäßig leuchten würden und bei Regen gleich gar nicht zu sehen seien. Langfristig könnte die Leuchtfarbe aber ein Weg sein, die Straßen bei Nacht sicherer zu machen und gleichzeitig Energie für die Straßenbeleuchtung einzusparen.

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