Testfahrt bei Midland-Toyota

Winkelhock darf F1-Luft schnuppern

Testfahrt bei Midland-Toyota

— 09.11.2005

Winkelhock darf F1-Luft schnuppern

Wird Markus Winkelhock der fünfte deutsche Fahrer in der Formel 1? Der Rennfahrer-Sohn darf bald in einem Midland-Toyota Runden drehen.

Der Nächste, bitte! Nach den Schumi-Brüdern, Nick Heidfeld (zu BMW) sowie Youngster Nico Rosberg (für 2006 als Fahrer bei Williams bestätigt) strebt ein weiterer deutscher Steuermann Richtung Formel 1. 20 Jahre nach dem tödlichen Unfall von Vater Manfred wird Markus Winkelhock am 10. Dezember im spanischen Jerez einen Midland-Toyota testen.

"Markus ist im Moment eines der vielversprechendsten Talente in Deutschland", meint MidlandF1-Teamchef Colin Kolles, den der 25jährige bereits vor ein paar Jahren in der Formel 3 beeindruckt hatte. In diesem Jahr sammelte Winkelhock (25) weitere Formel-Erfahrung in der Renault World Series, wo er für das italienische Draco-Team drei Rennen gewinnen konnte und Gesamt-Dritter wurde.

Ein Stammcockpit beim Nachfolgeteam von Jordan scheint für Winkelhock jedoch in weiter Ferne, oder zumindest äußerst teuer. Jedenfalls dann, wenn man die Worte von Narain Karthikeyan richtig deutet: "Das Cockpit 2006 hätte zwischen 9,5 und 14 Millionen Dollar gekostet", erklärte jetzt der erste Inder in der Motorsport-Königsklasse, der in der vergangenen Saison alle Rennen für Jordan bestritten hatte. Diese Summe, so der 28jährige, habe er seinen Sponsoren nicht einmal mitgeteilt: "Ich wußte, daß es unmöglich ist, soviel Geld zu bekommen." Bislang ist für die kommende Serie nur der Niederländer Christijan Albers bei Midland als Stammfahrer bestätigt.

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