Ford T-Modell

Tin-Lizzie-Nachfolger

— 02.07.2008

Ford sucht neues T-Modell

Vor 100 Jahren machte das Ford T-Modell die USA mobil. Jetzt sollen fünf Universitäten in einem Wettbewerb einen Nachfolger kreieren. Dem Sieger winken 25.000 Euro.

Am 1. Oktober 2008 wird das Ford T-Modell 100 Jahre alt. Die Tin Lizzie war das erste industriell gefertigt Auto und hat die USA im wahrsten Sinne des Wortes mobil gemacht. Zum Geburtstag hat Ford einen Uni-Contest ausgeschrieben, bei fünf Hochschulen vom gesamten Globus einen Nachfolger entwickeln sollen. Als einzige europäische Universität ist die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen mit dem Institut für Kraftfahrwesen Aachen (ika) am Wettbewerb beteiligt. 75.000 Euro hat jede der fünf Universitäten – die anderen vier befinden sich in den USA und Australien – für das Projekt als Unterstützung vorab erhalten. Am 1. September müssen die Wettbewerbsergebnisse bei Ford in den USA eingereicht werden, die Entscheidung fällt am 1. Oktober 2008. Dann werden von einer fünfköpfigen Jury zwei Gewinner bekannt gegeben, die für ihre Universität jeweils ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro erhalten. Die Vorgaben: Das neue T-Modell soll leicht sein, eine Reichweite von 200 Kilometern haben, Platz für zwei Personen bieten und nicht mehr als 7000 Dollar (4500 Euro) kosten.

"Wir sind sehr stolz darauf, von Ford die Möglichkeit erhalten zu haben, dass wir uns als einziges europäisches Institut dieser komplexen Herausforderung stellen dürfen. Zwar wird sich die Erfolgsgeschichte des Model T aufgrund anderer gesellschaftlicher und ökonomischer Gegebenheiten nicht eins zu eins wiederholen lassen. Aber ich bin sicher, dass wir mit unserem Konzept ein neues Kapitel der Automobilgeschichte aufschlagen werden", sagte Professor Stefan Gies, Geschäftsführer des ika.

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