Allianz Pro Schiene stellt Auswertung vor

Todesrisiko im Verkehr: Bahn gegen Auto

— 13.12.2013

Todesrisiko für Autofahrer sinkt

Die "Allianz Pro Schiene" hat anhand von Daten des Statistischen Bundesamtes ermittelt, wie gefährlich unterschiedliche Reiseformen im Verhältnis zueinander sind. Die Zahlen haben sich im Vergeich zu 2011 leicht verbessert.

Autofahrer leben gefährlich. Zumindest im Vergleich zu Zugpassagieren: Die Zahlen, die die "Allianz Pro Schiene" jetzt in Berlin vorgestellt hat, stimmen insgesamt jedoch positiv. So ist das Risiko, in einem Auto ums Leben zu kommen gegenüber dem Risiko, in einem Zug tödlich zu verunglücken, im Zeitraum 2004 bis 2012 54 Mal höher, vor zwei Jahren war das Risiko jedoch noch 67 Mal höher. Im Vergleich zum vergangenen Jahr änderte sich allerdings nicht viel (55 Mal höher).

Der Geschäftsführer der Allianz Pro Schiene, Dirk Flege, sagte, dass die Verkehrssischerheit an Bedeutung gewinne, vorrangige Argumente bei der Wahl der Reisemethode seien jedoch weiterhin Preis, Reisezeit und Umweltfreundlichkeit. Der Risiko-Rückgang betrifft auch Buspassagiere, bei denen das Risiko immerhin noch 3,5 mal höher liegt (2011: fünffaches Risiko). Zur Verbesserung der Zahlen trägt die kontinuierlich sinkende Zahl der Verkehrstoten bei, die in diesem Jahr nach Hochrechnungen bei etwa 3250 liegen wird. Vor zehn Jahren war die Zahl der Unfallopfer noch über doppelt so hoch (6613). Die entsprechenden Zahlen des statistischen Bundesamtes sind seit Jahren rückläufig und bestätigen damit, dass die Autos auf Deutschlands Straßen immer sicherer werden.

Todesrisiko im Verkehr: Bahn gegen Auto

Im europaweiten Vergleich liegt Deutschland bei den Verkehrstoten im Verhältnis zur zurückgelegten Strecke mit 2,7 unter dem Durchschnitt (3,8). Noch sicherer sind nur die Niederlande (1,9), Großbritannien (1,9) und Schweden (2,5) unterwegs. Trauriger Spitzenreiter ist Rumänien mit 15,1 getöteten Reisenden pro Milliarde Personenkilometer in Europa, vor Lettland (10,9) und Ungarn (9,9).

Autor: Jonathan Blum

Stichworte:

Verkehrssicherheit

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