Hybrid-Studie Honda CR-Z

Honda CR-Z Honda CR-Z

Tokio-Studie Honda CR-Z

— 26.10.2007

Sauber-Keil kommt in Serie

Sauber und sportlich – diese Kombination schloss sich im Automobilbau bisher weitgehend aus. Der Honda CR-Z will das kurzfristig ändern. 2008 soll die Serienversion des Hybridsportlers in Los Angeles stehen.

Honda macht Ernst mit sauberen Sachen: Kurz nachdem die Japaner den CR-Z auf der Tokyo Motor Show 2007 als leichte Hybridstudie mit sportlichen Ambitionen enthüllt haben, kündigt Honda-Chef Takeo Fukui an gleicher Stelle zwei weitere Ökos an. Bereits Mitte November 2007 soll auf der Los Angeles Motor Show die Serienversion des FCX stehen. Mit dem Hightech-Raumgleiter beweist Honda, dass auch auf dem Gebiet der Brennstoffzelle einiges auf die Beine gestellt wurde. Die Stückzahlen dürften sich allerdings in Grenzen halten. Anders beim Dritten im Bunde: Der für 2009 geplante Hybride rangiert unterhalb des Civic und soll das "grüne" Volumen-Modell der Japaner werden. Zusammen mit CR-Z und FCX will Honda auf stolze 200.000 Einheiten kommen.

Gespannt darf man auch sein, wie Honda das Captain Future-Cockpit mit violett illuminierten Glasinstrumenten in der Praxis ersetzt. Ähnliches gilt für die sportlichen Sitzschalen, die aus Gewichtsgründen nur mit einem Maschengeflecht bezogen wurden.

Die Frage ist, wie viel am Ende von dem mutigen Wurf übrig bleibt. Kaum etwas dürfte sich am Radstand von gut zweieinhalb Metern ändern, auch die extreme Keilform darf der Japaner sicher behalten. Details wie die ultraschmalen LED-Scheinwerfer vorn oder das Glasdach fallen wohl eher dem Rotstift zum Opfer. Trotzdem ist allein die Form ein Blickfang: Großer Grill wie bei einem echten Sportler, eine gepfeilte Motorhaube, deren Schwung die kräftig ausgestellten Kotflügel wieder aufnehmen oder die extrem ansteigende Gürtellinie wünschen wir uns auch für die Serie. Das steil abfallende Heck mit einem von den Scheinwerfern eingerahmten Glasband oder die mittig in der Frontschürze platzierten Auspuffrohre sind extrem scharf. Also her damit. Gespannt darf man auch sein, wie Honda das Captain-Future-Cockpit mit violett illuminierten Glasinstrumenten in der Praxis ersetzt. Ähnliches gilt für die sportlichen Sitzschalen, die aus Gewichtsgründen nur mit einem Maschengeflecht bezogen wurden. Spätestens zur Markteinführung in Japan noch im Jahr 2008 werden wir schlauer sein.



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