Top-Manager hört auf
— 05.03.2010Bob Lutz geht in Rente
Einer der Top-Manager der Automobilbranche legt seine Arbeit nieder. Bob Lutz geht am 1. Mai 2010 in Rente. Der 78-Jährige war während der letzten 47 Jahre für GM, BMW, Chrysler und Ford tätig.
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Mit Lutz geht einer der letzten GM-Manager der alten Garde. Der branchenfremde Whitacre, der erst Verwaltungsrats- und später Konzernchef wurde, hatte nach überstandener Insolvenz im vergangenen Sommer kräftig aufgeräumt. Erst am 2. März 2010 besetzte er den US-Vertrieb nach enttäuschenden Verkaufszahlen um. GM-Veteran Lutz hatte ursprünglich schon Ende 2009 aufhören wollen, nach dem geglückten Neustart entschied er sich aber zum Bleiben. Zuletzt hatte er mehrfach gesagt, er denke nicht ans Aufhören. US-Medien deuteten an, dass Whitacre zuletzt aber die Befugnisse von Lutz beschnitten hatte. Der erfahrene Automanager Lutz war in der Vergangenheit oft durch seine direkte, unverblümte Art angeeckt. Speziell in Deutschland machte er sich wenig Freunde. Opelaner werfen ihm vor, er sei mitverantwortlich dafür, dass sich die Marke zu langsam weiterentwickelt habe und deshalb heute in Schwierigkeiten stecke.
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