Top Secret: Ford F-550 der Polizei
— 15.05.2012Geheimer Monster-Truck der Elitepolizei
Die Panzer-Trucks der US-Cops kennen wir. Dass auch die deutsche Polizei mit Monster-Trucks "Made in USA" auf Verbrecherjagd geht, ist neu. Und geheim. autobild.de enthüllt Einzelheiten zu einem der riesigen Fahrzeuge.
Neuer Radpanzer: Der Boxer der Bundeswehr
Allerdings ist es selbst für deutsche Super-Polizisten unmöglich, ihr neues Riesen-Baby ständig zu verstecken. Denn der Ford wird im Einsatz gebraucht und zieht dort die Blicke auf sich. Viermal wurde der Monster-Truck der NRW-Polizei bereits gesichtet: 13. Juli 2011 • SEK-Beamte trainieren auf dem Trainingszentrum der NRW-Spezialeinheiten in Hemer-Hönnetal. Hier bekommen geladene Gäste den Truck erstmals kurz zu sehen. • 9. Februar 2012 • Erstürmung eines Saunaclubs der Rockerbande Bandidos in Leverkusen (NRW). Im Schutz der Dunkelheit war auch der geheime Ford mit dabei. • 8.März 2012 • Nahe Düsseldorf übt die Spezialeinheit GSG 9 auf einem ehemaligen Kasernengelände. Anwohner wundern sich über ein ungewöhnlich großes, schwarzes Polizei-Fahrzeug. Wieder ist es der Spezial-Wagen. • 22. April 2012 • In Bochum (NRW) wird die Zentrale der Bandidos mit einem gepanzerten Geländewagen gestürmt, der später als Ford F-550 identifiziert wird.
Das sind die wahren Schwergewichte der Polizei: Rollende Bunker
Schaut man auf die Internetseite des Herstellers "Patriot 3" aus Virginia, erscheint die Geheimniskrämerei etwas absurd. Das Unternehmen ist Weltmarktführer für diese Art von Spezialfahrzeugen. Abnehmer sind Polizei und Militär. Basis des Panzer-Trucks ist der allradangetriebene Ford F-550. Der Wagen hat neun Sitze, dazu an den Seiten Trittbretter und am Heck eine Plattform, auf der die SEK-Männer zum Einsatz rasen. MARS (Mobile Adjustable Ramp System) nennt sich das Gesamtpaket, das als mobiles Rampensystem konzipiert wurde. MARS bringt die Elitepolizisten auf der Rampe direkt zum Ziel, das gerne auch in der ersten oder zweiten Etage eines Hauses liegen kann. Der Aufbau ist hydraulisch ausfahrbar, ein SEK-Beamter kann über eine Fernbedienung auf dem Dach die Rampe genau auf die richtige Höhe fahren. Mehr als sechs Meter Reichweite gibt der Hersteller an. Der Panzerwagen ist zudem als Rammbock nutzbar, könnte dicke Stahltore oder gesicherte Zäune durchbrechen.
Duell: Panzer vs. Porsche?
Angeschafft wurde das spektakuläre Spezialfahrzeug hauptsächlich zur Terrorabwehr. Besondere Vorteile hat der Rampen-Wagen bei der Erstürmung von entführten Flugzeugen, Zügen und Schiffen. Nach Insider-Informationen ist der Wagen mit seiner schweren Panzerung maximal 160 Stundenkilometer schnell, beschleunigt etwas über 20 Sekunden von 0 auf 100 km/h und verbraucht stolze 40 bis 50 Liter auf 100 Kilometer. Der Achtzylinder des Ford F-550 leistet zwischen 325 und 362 PS. So eine Rampensau ist aber nicht nur teuer im Verbrauch, sondern auch in der Anschaffung. Der Ford mit Spezialaufbau soll über 300.000 Euro gekostet haben. Angeblich besitzt das SEK sogar zwei der Trucks. Auf dem amerikanischen Markt kostet die Basis-Version 167.000 Dollar (126.000 Euro). Stimmt die Preisangabe, dann hat das NRW-SEK das komplette Paket gebucht. Dazu würde auch ein Aufsatz für Scharfschützen gehören.
Nachfolger gesucht: Amerikaner suchen neuen Humvee
Die österreichische Elitepolizei COBRA ist ebenfalls Kunde bei Patriot 3 und berichtet im heimischen Fernsehen (ATV) ganz offen über ihr neues Gefährt. Acht Tonnen soll der COBRA-Ford wiegen. Klingt beeindruckend und sieht auf europäischen Straßen spektakulär aus. Darüber können die Amis allerdings nur lächeln. Dort zählt der Spezial-Ford noch zu den kleineren Einsatzfahrzeugen. SWAT-Fahrzeuge wie BearCat oder Pitt-Bull bringen locker über elf Tonnen auf die Waage und sind deutlich massiver gepanzert. Mehr über das geheime Einsatzfahrzeug von SEK und österreichischer COBRA lesen Sie oben in der Bildergalerie.
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Kommentare zum Artikel (14)
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und das von der "deutschen Polizei", als ob man keine einheimischen Hersteller gefunden hätte. SO arm...
Solche "Autos" kauft man nur zu einem bestimmten Zweck: Der Niederschlagung von Aufständen. Ich denke die Terror-Abwehr ist vorgeschoben. Jeder weiß auf welche Situation wir zusteuern: Ero-Crash, Währungsreform mit Verlust aller Spargthaben. Das wird Aufstände geben.
Dafür brauchen die das. Für nichts anderes. Auch die Publikation solcher Berichte zum jetzigen Zeitpunkt ist kein Zufall.......
so ein mist...Bald kommt wieder in der Medien dass den Terrorismus zugenommen hat und muss man solche Kriegmaschine kaufen (politik und waffen..der grössten geschäft... lobbyscheisse..)...am schluss werden die Bürger alles zahlen, wie immer...und solchen waffen werden gegen Demo eingesezt und alles andere ist spekulation!!
Ich habe mit Fahrzeugbau zu tun gehabt in meiner Lehre und muss leider feststellen, dass diese scharfkantigen Fahrzeuge verboten sind. Schöne Grüsse aus Österreich
(Wohlwissendlich um viele Böse Kommentare, kann ich mir folgenden Satz leider nicht ersparen): Sowas geht halt nicht mit dem Amarok, da brauchts was Richtiges... :)