Tourenwagen-WM

Tourenwagen-WM

— 13.03.2006

Seats Hoffnungsträger

Seat hat in Paris den neuen Seat Leon für die Tourenwagen-WM vorgestellt. Und setzt beim Antrieb auf einen von Audi entwickelten FSI-Motor. Die Spanier gehen neben BMW Titelfavorit an den Start.

Bei Seat stehen die Zeichen auf Angriff: Optimistisch präsentierten die Spanier in Paris den verbesserten Leon für die Tourenwagen-WM (27 Einschreibungen) und die sechs Werkspiloten. Pünktlich zum Saisonstart in Monza (2. April) erhält der Leon noch eine geglättete Front mit kleineren Kühllufteinlässen. Zusammen mit dem neuen, von Audi entwickelten FSI-Motor soll die neue Aerodynamik für mehr Tempo auf der Geraden sorgen.

Nach ersten Testfahrten zeigte sich der von Alfa Romeo zu den Spaniern gewechselte Gabriele Tarquini begeistert vom Fahrwerk: "Vor allem in engen Kurven ist das Auto viel besser als der Alfa. Nur auf der Geraden fehlt noch etwas Leistung. Aber im Leon steckt jede Menge Potential." Origineller Einfall: Bei jedem Rennen soll einer der sechs Seat in einem landestypischen Design starten. In Monza z. B. im Pizza-Look, in Oschersleben soll Peter Terting ein "Weißwurst-Auto" pilotieren.

Beim deutschen WM-Lauf (4. Juni) will auch Lada zum ersten Mal antreten. Nach einigen Komplikationen beim russischen Zoll ist das Auto vor wenigen Tagen bei Lada Racing im hessischen Waldsolms eingetroffen. Als jüngster Tourenwagen-Pilot aller Zeiten wird Jiri Skula zweimal bei Alfa starten. Der Tscheche ist erst 15 Jahre alt.

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