WTCC

Tourenwagen-WM: Citroën unter Druck

— 05.04.2016

Packender Auftakt in Le Castellet

Die WTCC-Abschiedssaison von Citroën wird kein Selbstläufer: In Le Castellet waren es vor allem die Honda, die die Franzosen unter Druck setzen konnten.

Die Abschiedssaison von Citroën wird kein Selbstläufer: In Le Castellet waren es vor allem die Honda, die die Franzosen unter Druck setzen konnten.

Alle guten Dinge sind drei. Deswegen will Citroën-Pilot José María López (32) 2016 den dritten WM-Titel in Folge. Doch in der Abschiedssaison der Franzosen wird die Mission schwieriger als in den Jahren davor. Mit nur noch zwei Werksboliden schwächt sich Citroën selbst.

Und: Die Konkurrenz ist erstarkt. Bereits vor dem Auftaktwochenende in Le Castellet hatte López vor allem Honda-Neuzugang Rob Huff (36) auf der Rechnung. Im Gespräch mit AUTO BILD MOTORSPORT begründete er: „Er ist wirklich sehr stark, und jetzt bei Honda wohl auch in einem starken Auto – das ist eine interessante Mischung.“ Er behielt Recht: Huff gewann das Auftaktrennen in Le Castellet. Es war der erste Sieg des Ex-Champions seit Macau 2014.

Volvo gelang ein solider Einstand in die WTCC

Mit neuen Fahrern und neuem Auto rückt Honda dem Weltmeister auf die Pelle. Aber: Citroën musste auch 80 Kilogramm Kompensationsgewicht aufladen. Trotzdem fuhr López noch auf die Pole-Position und sicherte sich auch den Sieg im Hauptrennen. Honda-Pilot Tiago Monteiro (39) saß ihm jedoch bis zum Schluss im Nacken. In der WM führt López nur vier Punkte vor dem portugiesischen Ex-Formel-1-Pilot.

Auch das erste Teamzeitfahren ging nur knapp an Citroën. Lada mit Routinier Gabriele Tarquini (54) war nur um 0,030 Sekunden langsamer als das Citroën-Trio.

Volvos WTCC-Debüt verlief solide. Thed Björk (35) beendete Lauf eins auf Platz sieben. Volvo-Teamchef Alexander Murdzevski Schedvin findet: „Wir haben gezeigt, dass unsere Strategie mit schwedischem Auto, schwedischen Fahrern und schwedischer Mannschaft richtig ist.“

Die WTCC-Saison verspricht also spannend zu werden. Als nächstes wird am 17. April in der Slowakei gefahren.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Picture-Alliance

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