Toyota auf dem Genfer Autosalon 2010

Toyota auf dem Genfer Autosalon 2010

— 16.02.2010

Toyota setzt auf Hybrid

Sparen ist angesagt bei Toyota. Auf dem Genfer Autosalon 2010 setzen die Japaner vor allem auf Hybridautos wie den Auris HSD. Wo kein Doppelherz werkelt, gibt es sparsame Motoren.

Der Hybrid Synergie Drive (HSD) steht im Mittelpunkt des Toyota-Auftritts auf dem 80. Genfer Salon (4. bis 14. März 2010). Wobei echte Messe-Neuheiten fehlen, was in Genf steht, war vorher bereits auf Autoshows in Fernost oder den USA zu sehen. Das gilt auch für den Auris HSD, das weltweit einzige Kompaktfahrzeug mit Vollhybridantrieb. Der Hybrid kommt also in die Golf-Klasse: Ab August 2010 startet der Toyota Auris Hybrid mit dem gleichen Zwei-Motoren-Antrieb wie der Prius. Sein 98 PS starker Benziner und der 60 kW starke Elektromotor leisten 136 PS, rein elektrisch kommt der Auris Hybrid bis zu zwei Kilometer weit. Der Normverbrauch beträgt 4,2 Liter/100 km. Grund genug, das Spar-Paket in Genf nochmals in Erinnerung zu rufen.

Auf einen Blick: Die Highlights auf dem Genfer Salon

Der iQ wird elektrisch: Noch ist der Stromer mit Schiebetür eine Studie.

Apropos Auris: Jetzt kommt das erste Facelift, und es fällt auffällig unauffällig aus. Gut, die Front kommt jetzt mit zwei Querstreben unterm Toyota-Logo daher und erinnert uns an den Bruder Verso, die Geometrie der Heckleuchten wurde minimal verändert. Aber man muss schon genau hinschauen, um den neuen Auris als neu zu erkennen. Außerdem zeigt Toyota in Genf auch das Elektrofahrzeugkonzept FT-EV II, ds nicht weniger als eine elektrische Version des Kleinstwagens iQ ist. Lediglich einige kleine Retuschen haben die Toyota-Designer durchgeführt: eine neue Frontschürze, geänderte Scheinwerfer und Rückleuchten sowie eine Schiebetür, fertig ist das Elektromobil.

Vorschau: Die Stars vom Genfer Autosalon 2010

Der FT-86 könnte ein neuer Imageträger für Toyota werden.

Der SUV-Klassiker RAV4 kommt im neuen Kleid: Für das Facelift haben sich die Japaner einiges einfallen lassen. Vor allem haben sie den RAV4 billiger gemacht: Künftig gibt es auch eine 2WD-Variante mit elektronischer Differenzialsperre, das drückt den Preis und die CO2-Emissionen (174 g/km) des auf 158 PS erstarkten 2,0-Liter-Valvematic-Benzinmotors (vorher sechs PS weniger). Der Grill und die Heckleuchten sind neu, genau wie der Preis: ab 23.200 Euro geht es in Zukunft los. Der iQ Collection soll als Sondermodell mit zwei neuen Interieurkombinationen und einer neuen Exterieurfarbe die Kunden locken. Gleichzeitig versprechen die Japaner Verbesserungen an der Innenraumqualität und der Ergonomie für die gesamte Baureihe. Erstmals in Europa zu sehen ist der Sportler Toyota FT-86. Das gemeinsam mit Subaru entwickelte Sportcoupé könnte in naher Zukunft den Mittelmotor-Sportler MR2 beerben.

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