Toyota Auris Hybrid (2013): Fahrbericht
— 07.12.2012So fährt der neue Auris
Im Januar 2013 bringt Toyota den neuen Auris auf den Markt. Ist er fit für das Duell gegen den VW Golf VII? Erster Fahrbericht mit dem Auris Hybrid.
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Maßstäbe setzt der neue Auris mit seinem Hybridantrieb. Das überarbeitete System besteht wie bisher aus einem 1,8-Liter-Benziner mit 99 PS, einem E-Motor mit 82 PS, den Batterien und der stufenlosen Automatik. Für den Sprint auf Tempo 100 gibt Toyota 10,9 Sekunden an, beim Vorgänger waren es 11,4 Sekunden. Gleichzeitig soll der Verbrauch bei 3,8 Litern bleiben.Fahrbericht: Toyota Prius Plug-in
Wie bisher funktioniert das Hybridsystem absolut reibungslos. Leise surrend setzt sich der Auris in Bewegung, rein elektrisch sind bis zu zwei Kilometer mit maximal 50 km/h möglich. Sanft springt bei Bedarf der Benziner an und meldet sich genauso unauffällig wieder ab. Die Autobahn zählt jedoch nach wie vor nicht zu den bevorzugten Revieren des Hybriden. Die Automatik reagiert jetzt zwar etwas zügiger, zu viel sollte aber niemand erwarten. Insgesamt macht der neue Auris einen strafferen Eindruck als der Vorgänger, auch die Lenkung spricht direkter an.
Die Preise für den neuen Toyota Auris Hybrid starten bei 15.950 Euro für den 1,3-Liter-Benziner mit 99 PS. Der Hybrid kostet als "Life" (mit Klimaautomatik, 15-Zoll-Alus, Multimedia-System) 22.950 Euro. Nur der Zweiliter-Diesel mit 124 PS ist noch 200 Euro teurer. Mehr zum neuen Toyota Auris gibt es in AUTO BILD 49/2012 – ab sofort im Handel. Dazu im neuen Heft: Erste Fahrt im Mercedes CLA und erste Sitzprobe im neuen BMW 4er. Sowie: Kleinwagen-Vergleich – neuer Renault Clio gegen Kia Rio, Peugeot 208 und Nissan Micra.
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Kommentare zum Artikel (15)
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Fahre ein Lexus CT200H. verbrauch 4 bis 5 liter. In diese zeit meine alte Honda Civic 2.2 diesel bis 7 liter verbraucht. Bin sehr zuftieden mit Hybrid.
Hier ging es nur darum dass die E-Motor Leistungsangaben von Toyota (60 KW) die meisten Leute in die Irre führen weil ein signifikanter Teil der E-Leistung aus dem Generator gespeist werden muss also vorher vom Motor über das Planetengetriebe abgezweigt wird. Diese 60 KW stehen weder für das rein elektrische Fahren zur Verfügung (so viel kann die Batterie nicht leisten) noch können sie zur Leistung des Verbrennungsmotors addiert werden.
Hauptvorteil ist das Einsparen der Kupplung.
Welches Getriebekonzept das Bessere ist muss sich noch zeigen. Hier sollten wir einfach mal die Praxiserfahrungen abwarten. Ich tippe dass das Toyotakonzept im Stadtverkehr Vorteile hat. Bei schnelleren Geschwindigkeiten wird aber das DSG effizienter sein.
So es gibt nun seit fast 15 Jahre den Hybridantrieb von Toyota.
Autozeitschriften schreiben noch immer kompletten Schwachsinn zu dem Thema.
Ein Toyota Hybrid fährt immer elektrisch, weil er ohne Elektromotor gar nicht fahren könnte. Ob 10km/h oder 180km/h, ohne eletrische Unterstützung würde das Auto nicht fahren.
Es ist auch nicht Sinn eines Hybrid rein elektrisch sich fortzubewegen, falls dies auch noch nicht angekommen ist.
Die bescheinigte Autobahnuntauglichkeit suche ich auch noch immer. Egal bei welcher Geschwindigkeit.
Wenn die Autobild Schwachsinn verzapft ok, sie müssen die deutschen Hersteller pushen, jedoch wer so einen Schwachsinn glaubt, dem ist leider nicht zu helfen.
Um hier mal Behauptungen mit Fakten zu untermauern oder zu widerlegen:
Ja, der Jetta ist ein Vollhybrid, weil er lt. Fahrbericht auch rein elektrisch fahren kann und daher lt. Definition eben einer ist. Ein Mildhybrid könnte das nicht.
Der Auris Hybrid kann wie auch der Prius und der Yaris Hybrid bis 70 km/h rein elektrisch fahren. Allerdings schaltet sich im EV-Modus der Benziner allerspätestens bei 50 km/h dazu, i.d.R. sogar schon früher. Fahre ich im normalen Hybridmodus mit warmen Motor, dann kann ich auch bis 70 km/h rein el.fahren. Über 70 km7h läuft der Benziner immer mit, verbraucht halt nix, wenn ich komplett vom Gas gehe wie alle modernen Motoren, Stichwort Schubabschaltung. Der Benziner wird aber erst unter 70 km/h komplett abgeschaltet, d.h. dreht nicht mehr weiter.
@Prius3Fahrer
der Jetta ist genau so ein Vollhybrider wie die Hybriden von Toyota.
Und ja, ich bin schon einen einen Prius gefahren.
Bei der Herstellerangabe dass das Auto bis 50 km/h bzw. 70 km/h rein elektrisch gefahren werden kann ist natürlich gemeint dass das Auto diese Geschwindigkeit aus dem Stand erreicht.
Natürlich auch nur unter optimalen Bedingungen.
Warum sind Sie eigentlich so aggressiv - Ich habe doch gar nicht behauptet dass das Toyota Konzept schlecht ist !
Ich habe nur gesagt, man kann die E-Motor Leistungen nicht vergleichen kann - und das ist nun mal so !
Man sollte einfach die Fahrleistungen und den Verbrauch vergleichen.
Der Verbrauch ist nahezu gleich, bei den Fahrleistungen liegt der Jetta klar vorn.
Und der Jetta hat auch noch eine praxistaugliche Zuladung