Toyota Aygo II: Sitzprobe

Toyota Aygo II auf dem Genfer Autosalon: Sitzprobe

— 04.03.2014

Erstes Date mit dem coolen Aygo

Stolz zeigt sich der neue Toyota Aygo auf dem Genfer Autosalon. AUTO BILD durfte schon mal Probe sitzen und traf den Designer, Nobuo Nakamura.

Drei Marken, ein Auto: Der Modell-Drilling Citron C1/Peugeot 108/Toyota Aygo geht in die zweite Runde. Erfolgreichster Kleinwagen in dem Kooperationsprojekt zwischen Toyota und PSA (Citron, Peugeot) war bislang der Japaner. Whrend sich 2013 ber 9000 Kufer fr den Aygo entschieden, setzte Citron nur knapp 5000 C1 ab und Peugeot sogar nur rund 2000 Exemplare vom 107, der knftig 108 heien wird.
Der neue Toyota Aygo: erster Fahrbericht

Eigenstndig und modern

Video: Aygo, C1, 108

Eine Plattform, drei Autos

Der groe Respektabstand zu den beiden Franzosen drfte auch in Zukunft erhalten bleiben und der Aygo II erneut der Star in dem Modell-Trio werden. Neben dem guten Qualittsimage von Toyota profitiert der Aygo offensichtlich auch von seinem strengeren Design, das in Zukunft noch schrfer wird.  Whrend der Peugeot einen groen Grill im Bug prsentiert und der Citron mit runden Kulleraugen auf die Strae guckt, gibt sich der Toyota technoider und cooler. "Der Aygo soll nach japanischem Hightech aussehen", sagt sein Designer Nobuo Nakamura. Den Spielraum zur Abgrenzung zu seinen beiden Schwestermodellen hat er gut genutzt. Der Aygo wirkt verblffend eigenstndig und modern. Anstelle quadratischer Rckleuchten begrenzen zwei hohe Lichtsulen die rahmenlose Heckscheibe. Im Gesicht trgt er eine prgnante X-Grafik, rechts und links blitzen Scheinwerferschlitze, die an Augen einer Manga-Comicfigur erinnern.

Auf Wunsch kommt der Aygo aggressiv rber

Die Leuchten unterscheiden den Japaner grundlegend von seinen franzsischen Schwestermodellen.

Der Buchstabe x kennzeichnet knftig auch die fnf unterschiedlichen Ausstattungslinien. Speziell in der Version x-play kann der Aygo-Kunde sein Auto mit zahlreichen Lackkombinationen innen wie auen stark individualisieren. Auf Wunsch kommt der Aygo ausgesprochen aggressiv rber. Weil das optionale Rolldach aussieht wie eine Welle, heit der Rollo-Aygo folglich x-wave. Fehlt eigentlich nur die Variante x-ray fr einen durchsichtigen Aygo; aber so weit mag Toyota dann doch nicht gehen. Innen dominiert zwar Hartplastik, das Cockpit wirkt aber aufgerumt und ber den sieben Zoll groen Touchscreen gut bedienbar. Nur die Position von Spiegelverstellung tief in der Armaturentafel und Sitzheizungstaste auf der Sitzkonsole verraten, dass hier der franzsische Partner (zu) viel Einfluss genommen hat.

Der Aygo hat zugenommen

Beim Aygo I war das Heck noch in Konzernschrift markiert. Jetzt hat der Cityflitzer eine eigene Identitt bekommen.

Ebenfalls nicht optimal ist die Rundumsicht. Besonders nach hinten ist der Aygo schlecht einschtzbar. Den 68-PS-Dreizylinder haben die Entwickler optimiert, sodass der Durchschnittsverbrauch nur noch 3,9 Liter auf 100 Kilometer betragen soll. Gewachsen ist der Aygo nur um fnf Millimeter. Mit 3,45 Meter Auenlnge bleibt er ein typischer Kleinstwagen mit perfekter Wendigkeit in der Stadt. Schade nur, dass der Fortschritt beim Gewicht halt macht. Der Aygo legt um rund 30 auf 840 Kilo zu. Das ist die falsche Richtung. Moderne Werksstoffe sollte auch in der 10.000-Euro-Wagenklasse fr eine Gewichtsreduzierung sorgen. Ein Gewicht unter der 800-Kilo-Marke wre ein wichtiges Signal Richtung Leichtbau gewesen. Leider verfehlt.

Opel Adam S in Genf 2014: Sitzprobe

Autor: Jrg Maltzan

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