Toyota Corolla 1.4 VVT-i

Toyota Corolla 1.4 VVT-i Toyota Corolla 1.4 VVT-i

Toyota Corolla 1.4 VVT-i

— 08.01.2003

Zuletzt mit Stufe

Schrägheck, Kombi und Van gab es schon, mit dem neuen Stufenheck ist nun die Corolla-Familie komplett.

Der Kofferraum schluckt 437 Liter

Toyota wird schon wissen, warum. Jedenfalls startet das Stufenheck als letzte Variante der neunten Corolla-Generation. Damit gibt es jetzt fünf Karosserien – Schrägheck mit drei und fünf Türen, Limousine, Kombi und Verso – sechs Motoren und vier Ausstattungen. Klar, wer bis auf weiteres das meistgebaute Auto der Welt bleiben will – Corolla steuert die 30-Millionen-Marke an –, muss viele Geschmäcker bedienen.

Auf klassische Viertürer steht ja doch eher die etwas reifere Generation. Und um die nicht unnötig aufzuregen, bekam die Corolla-Limousine eine zurückhaltende, unauffällige Form. Aber, ganz ehrlich, es gab schon schlimmere Stufenhecks. Der Corolla steht durchaus ansehnlich auf der Straße, mit gelungenen Proportionen. Immerhin misst er ja 4,39 Meter – genauso viel wie der Kombi und damit stattliche 21 Zentimeter mehr als das Schrägheck.

Was natürlich handfeste Vorteile bringt. Im Fond geht es hier spürbar luftiger zu, der Kofferraum schluckt mit 437 Litern zwei Koffer mehr als das Schrägheck (289 l) und schlägt sogar den Van Verso knapp (417 Liter).

Straffes Fahrwerk und präzise Lenkung

Das Gepäckabteil präsentiert sich allerdings etwas zerklüftet, die hohe Ladekante macht das Koffereinpacken auch nicht leichter, nicht nur für Senioren. Zur Vergrößerung lässt sich die Lehne der Rückbank geteilt umlegen, dabei entsteht allerdings eine Stufe, und der nachlässig verlegte Nadelfilz schlägt an der Rückseite der Sitze Falten.

Die Sitze zeigen sich dafür richtig bequem und verblüffen besonders vorn mit einem Seitenhalt wie bei einem Sportler. Doch das ist der Corolla mit seinem 97-PS-Basismotor ganz bestimmt nicht. Denn trotz der variablen Ventilsteuerung VVTi kommt der 1,4-Liter bei niedrigen Touren nicht so richtig aus der Hüfte. Er will gedreht werden – bei hohen Drehzahlen hängt er dann frisch und fröhlich am Gas, wird aber auch ziemlich laut. Ob das so zur reifen Zielgruppe passt?

Gleiches gilt fürs Fahrwerk. Hier setzt Toyota auf die straffe Seite, der Corolla fährt sich – auch dank der präzisen Lenkung – agil und handlich. Die Kehrseite: Die Federung reagiert auf Querfugen eher unwirsch und polterig.

Ausstattung, Preis und Technische Daten

Vernünftig dagegen die Ausstattung: Zum Stufen-Corolla gehören E-Spiegel, E-Fenster vorn, RDS-Radio mit Kassette, Bordcomputer und Zentralverriegelung. Und das dürfte allen Generationen gefallen.

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