Toyota erstmals größter Autobauer

Toyota erstmals größter Autobauer

— 25.04.2007

GM sieht japanische Rücklichter

Toyota verkaufte im ersten Quartal 2007 weltweit 2,35 Millionen Autos und ist jetzt die Nummer eins. GM schaffte 2,26 Millionen Fahrzeuge.

Toyota ist zum größten Autobauer der Welt aufgestiegen. Der japanische Konzern verdrängte im ersten Quartal 2007 den bisherigen Branchenprimus General Motors (GM) von Platz eins der Verkaufsrangliste. Zwischen Januar und März setzte Toyota weltweit 2,35 Millionen Fahrzeuge der Marken Toyota und Lexus ab, GM brachte es im gleichen Zeitraum nur auf 2,26 Millionen verkaufte Autos. Analysten halten es für wahrscheinlich, dass Toyota auch im weiteren Jahresverlauf vor GM liegen wird.

Toyota hat GM nicht nur bei den Verkäufen, sondern auch bei der Produktion überholt. Während die Japaner weltweit 2,37 Millionen Fahrzeuge bauten, rollten bei den Amerikanern nur 2,34 Millionen Autos vom Band. Der US-Hersteller leidet vor allem darunter, dass die Verbraucher in den USA sich zusehends von den spritschluckenden Geländewagen und Pick-ups ab- und verbrauchsärmeren Fahrzeugen zuwenden. Toyota hat diese Entwicklung rechtzeitig erkannt und profitiert gleichzeitig etwa mit Hybridfahrzeugen von dem zweiten großen Trend in den USA, der wachsenden Nachfrage nach umweltfreundlichen Autos.

Vor allem aber setzen die Japaner auf langfristiges Wachstum. Fusionen passen dabei nicht in die Firmenkultur Toyotas. So kündigten sie bereits im Jahr 2004 an, bis zum Jahr 2010 einen Weltmarktanteil von 15 Prozent erreichen zu wollen. Aktuell liegt der Weltmarktanteil bei rund 13 Prozent.

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