Toyota erwartet Milliardenverluste

Toyota erwartet Milliardenverluste

— 22.12.2008

Toyota steckt im Dreck

Die Wirtschaftskrise macht auch vor Toyota nicht halt. Der japanische Hersteller korrigiert erneut seine Prognose und rechnet fürs Geschäftsjahr 2008 mit einem Defizit von 1,2 Milliarden Euro.

(dpa) Der weltgrößte Autohersteller Toyota erwartet wegen der globalen Absatzkrise im laufenden Geschäftsjahr 2008 erstmals in der Geschichte des Unternehmens einen operativen Verlust. Wie der erfolgsverwöhnte Branchenprimus am 22. Dezember 2008 berichtete, dürfte in der Gruppe zum Bilanzstichtag (31. März 2009) ein Fehlbetrag von 150 Milliarden Yen (1,2 Mrd. Euro) anfallen. Im Vorjahr hatte Toyota noch einen Rekordgewinn von 2,27 Billionen Yen erwirtschaftet.

Der erfolgsverwöhnte Autokonzern revidierte zudem seine Prognose für den Reingewinn erneut nach unten und erwartet nun einen Gewinn von nur noch 50 Milliarden Yen (rund 400 Millionen Euro), 90,9 Prozent weniger als noch zuvor veranschlagt. Für 2008 geht Toyota jetzt von einem globalen Absatz von 8,96 Millionen Autos aus, 540.000 weniger als zuvor erwartet. Das sind zudem vier Prozent weniger als im Vorjahr. Toyota-Präsident Katsuaki sprach von einer "extrem schwierigen und harschen" Situation. Die Wirtschaftslage und die Situation auf den Märkten ändere sich ständig dermaßen schnell, dass es derzeit unmöglich sei, die weitere Zukunft vorherzusagen. Toyota gab deshalb auch keinen Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr ab. Dies sei eine Krise, wie sie nur einmal in 100 Jahren vorkomme, sagte Watanabe.

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