Toyota FT-1: Sitzprobe in Detroit (2014)

Toyota FT-1: Sitzprobe in Detroit Toyota FT-1: Sitzprobe in Detroit Toyota FT-1: Sitzprobe in Detroit

Toyota FT-1: Sitzprobe in Detroit (2014)

— 15.01.2014

Formel-1-Gefühle im roten Flachmann

Toyota zeigt in Detroit seine Vision eines neuen Supersportwagens. AUTO BILD-Redakteur Joachim Walther hat im Supra-Nachfolger Platz genommen.

Video: Toyota FT-1 Concept

Toyota in Detroit

So sieht die Sportwagen-Zukunft bei Toyota aus. Die atemberaubende Studie FT-1 gibt einen Ausblick auf den großen Bruder des GT-86 – die Neuauflage des Toyota Supra. Der rote Flachmann mit dem Mittelscheitel-Knick im Dach sieht schon im Stand pfeilschnell aus und erinnert an den legendären Toyota 2000 GT von 1967. Welches Herz unter der langen Motorhaube des Hecktrieblers mit gläsernem Schaufenster schlägt, ist noch offen. Modernen Sportwagen sind die großen Luftöffnungen und der verstellbare Heckflügel entliehen. Exterieur-Designer Alex Shen begeisterte mit seinem Entwurf Toyota-Chef und Motorsportfan Akio Toyoda auf Anhieb: "Dieses Auto hat den Will-ich-haben-Effekt", sagte der Boss und wollte gar nicht mehr aussteigen.

Overhead-Display gegen Ablenkung

Alles im Blick: Ganganzeige im Lenkrad, Head-up-Display über dem Volant.

Dafür sorgte sicher auch das futuristische, aber keinesfalls Science-Fiction-mäßige Interieur. Der Fahrer sinkt tief in die schwarzen Lederschalen und fühlt sich zwischen Tür und hoch aufragender Mittelkonsole wie ein Formel-1-Fahrer. Alles ist ergonomisch auf ihn zugeschnitten. Im abgeflachten Lenkrad stecken ein roter Start-Stopp-Knopf, Schaltwippen und zwei weitere Satelliten zum Bedienen von Audioanlage, Navigation, Telefons und ähnlichem. Oben im Kranz versteckt sich außerdem eine Digitalanzeige mit Ganganzeige, Drehzahlmesser und gewählter Fahrmodus.

Detroit Auto Show 2014: Neue Autos

Interieur-Designer William Chergosky hat sich bei der Gestaltung des Innenraums von Lamborghini, Ferrari & Co inspirieren lassen und doch ein völlig eigenständiges Konzept umgesetzt. Alles ist auf den Blick nach vorn ausgerichtet. "Wer mit solchen Supersportwagen schnell unterwegs ist, schaut nicht nach unten auf die Instrumente. Deshalb spiegeln wir alles Wichtige in ein farbiges Overhead-Display," sagt Chergosky. Klar, bei 250 km/h und mehr setzt der Tunnelblick ein. Neben der Studie auf der Auto Show in Detroit stehen FT-1-Fahrsimulatoren. Nach mehreren Runden im Renntempo kann man sich erst recht vorstellen, was Firmenboss Toyoda an diesem Kunstwerk so begeistert hat.
 

Toyota FT-1: Detroit Auto Show 2014

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Autor: Joachim R. Walther

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