Toyota GR HV Sports Concept (2017): Test

Toyota GR HV Sports Concept (2017): Test

Toyota GR HV Sports Concept (2017): Test

— 26.10.2017

Ist das der nächste GT86?

Toyota arbeitet an einem neuen GT86. Auf der Tokyo Motor Show 2017 steht die passende Studie mit dem Namen "GR HV Sports Concept". Sitzprobe!

So könnte der nächste Toyota GT86 aussehen! Okay, Betonung auf "könnte" – denn das GR HV Sports Concept, das Toyota auf der der Tokyo Motor Show (27. Oktober bis 5. November 2017) zeigt, ist zunächst nur eine Machbarkeitsstudie der Japaner. Das Showcar ist 4,40 Meter lang, 1,80 Meter breit und 1,28 Meter hoch. Inspiriert wurden die Designer vom Langstreckenrennwagen TS050 Hybrid von Toyotas Sportmarke Gazoo Racing. Besonders die markanten, dreigeteilten Scheinwerfer der Studie sollen auf den Rennwagen verweisen. Aber auch die Rays-Engineering-Felgen erinnern an den LMP1-Renner.

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An Luftein- und auslässen haben die Designer beim GR HV Sports nicht gespart – sowohl in der Frontschürze, in der Motorhaube, hinter den Vorderrädern als auch neben den s-förmigen Rücklichtern. Beeindruckend ist das trapezförmige Auspuffrohr in der Mitte der Heckschürze über dem mächtigen Diffusor. Der Motor sitzt vorn, das Hybridsystem (ebenfalls von Toyotas Le Mans-Wagen inspiriert) treibt aber stilecht die Hinterräder an. Die Batterien sind hinter den Sitzen platziert, was die Gewichtsverteilung positiv beeinflussen dürfte und somit die Fahreigenschaften verbessern soll.

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Manuelle Handschaltung ohne Kupplung

Gestartet wird der mattschwarze Hybridsportler mit dem Knopf im Gangwahlhebel – doch zunächst muss die Schutzkappe aufgeklappt werden.

Das Innere des Targa-Hybriden entspricht in großen Teilen dem aktuellen GT86. Die Anordnung der Knöpfe, der Luftausströmer, das Lenkrad – alles fühlt sich nach GT86 an und sieht auch so aus. Die Instrumente sind digital, und der Drehzahlmesser (roter Bereich ab 7700) lässt vermuten, dass der Verbrenner unter der Haube ein Saugmotor ist. Auf Nachfrage antwortet der Verantwortliche mit einem eindeutigen Grinsen und schiebt schnell ein "Vielleicht" nach. Und so darf spekuliert werden, ob im nächsten Toyota Supra ebenfalls ein Hybrid-Antriebsstrang für turbolochfreien Vortrieb sorgt – eventuell sogar in Verbindung mit einem Automatikgetriebe wie in der Studie. Denn der manuelle Modus der Schaltbox entspricht dem klassischen H-Schema eines Handschalters.

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So lassen sich im GR HV Sports Concept Gänge überspringen und einlegen wie mit einem herkömmlichen Getriebe – jedoch ohne eine Kupplung betätigen zu müssen. Zu den Fahrleistungen und zu den technischen Daten gibt Toyota keine Auskunft. Kein Geheimnis ist aber, dass die Ingenieure von Gazoo Racing ihr Handwerk verstehen – und den 213 PS starken Yaris GRMN hätte man vor zwei Jahren eventuell auch noch als unrealistisch abgetan. Immerhin könnte Toyota mit einem kleinen Hybridsportler zum Vorreiter werden. Bislang ist ein auf Performance ausgelegter Hybridantrieb mit Saugmotor ja nur Hypercars wie 918 Spyder und LaFerrari vorbehalten.

Toyota GR HV Sports Concept (2017): Test

Autor: Peter R. Fischer

Stichworte:

Sportwagen Studie

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