Toyota Hilux in der Antarktis — 24.12.2010
Durchs ewige Eis
Der Kraft-Pick-up Toyota Hilux wird seit mehr als 40 Jahren für seine Robustheit geschätzt. Doch die Tour durch die Arktis zum Südpol war auch für den Extrem-Allradler etwas Besonderes.
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Ein Kranaufbau, Überarbeitung von Radaufaufhängung und Antriebsstrang, ein zusätzliches Heizungssystem, Kriechgänge sowie die Auslegung auf extragroße Reifen mit einem Luftdruck von nur zwei Bar gehörten zur Sonderausstattung der vier Allradler. Bis zu minus 56 Grad Celsius, 3400 Meter Höhe und eine Strecke von 4600 Kilometern mussten sie bewältigen – sie taten es mit Bravour. Und mit wenig Sprit. Relativ wenig. Nur einen Tankstopp mussten die Pick-up einlegen, rund 1500 Kilometer nach dem Start. Nur machbar mit Spezialdiesel mit zusätzlichen Schmierstoffen und einem sagenhaften 1280-Liter-Tank. Dabei erwies sich der Hilux, der in sechster Generation seit 1967 vom Band läuft, erneut als strapazierfähiger Lastesel: Bei nur 2,2 Tonnen Leergewicht transportierte er Material mit einem Gewicht von 1,5 Tonnen Nutz- und drei Tonnen Anhängelast. Kein Wunder, ist der Toyota Hilux doch ein erfahrener Polarforscher: Zuvor besuchte er bereits den Nordpol und den legendären isländischen Vulkan Eyjafjallajökull.
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Kommentare zum Artikel (12)
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wenn man mit dem hilux hinkommt, ist auch Erschliessung antarktischer Bodenschätze nicht mehr so abwegig: Bohrloch + pipeline ist vielleicht in 10-15 Jahren machbar denke ich.
Wem gehört das eigentlich da unten? Wer darf da bohren?
Zitat: "Doch die Tour durch die Arktis zum Südpol war auch für den Extrem-Allradler etwas Besonderes." Na das kann man wohl sagen, denn hochseetüchtig mussten die Fahrzeuge auch noch sein. Das sind ja immerhin rund 20.000 km mit gut 50% Ozeananteil, wenn es über Asien geht...
Umweltfreundlicher als Kettenfahrzeuge! Toll Toyota, denn nichts ist unmöglich!
Kranaufbau? Welcher Kranaufbau?
Oder ist damit die Konstruktion am Vorderwagen gemeint, die bei einem Einbruch in eine Gletscherspalte das Fahrzeug am Spaltenrand auffangen und somit einen Absturz in die Spalte verhindern soll?
Der Motor ist weitesgehend Standard. Da braucht man mit einen aufgeladenen TSI/TDI Motörchen aus dem VW Regal nicht kommen...
Der Dakar Amarok ist natürlich nicht mit einem Serienfahrzeug zu vergleichen. Das sind die Mitsubishi Pajero EVO auch nicht.