Toyota i-Road: Autosalon Genf 2013

— 04.03.2013

Schräger City-Stromer

Toyota stellt mit dem i-Road einen kompakten und emissionsfreien Zweisitzer vor. Die dreirädrige Konzeptstudie ist ein Fingerzeig auf den urbanen Verkehr der Zukunft.

Toyota wird auf dem Autosalon Genf 2013 den i-Road vorstellen. Die Studie mit dem populären Vokal im Namen verfügt über mehrere spezielle Konstruktionsmerkmale. So sind die beiden Sitzplätze hintereinander angeordnet, der Antrieb erfolgt über zwei Radnabenmotoren, die an den Vorderrädern sitzen. Hinten hat der i-Road nur ein Rad. Toyota verspricht ein komfortables und gleichzeitig emissionsfreies Fahrerlebnis. Mit seinen ultra-kompakten Abmessungen, der i-Road ist mit 2,35 Metern Länge 15 Zentimeter kürzer als die erste Generation des Smart fortwo, ist das Vehikel für den Einsatz in Städten und Ballungsräumen vorgesehen. Auch der Wendekreis fällt sehr gering aus, beträgt mit exakt drei Metern etwa nur ein Drittel von dem eines Smart fortwo. An der breitesten Stelle misst der i-Road nur 85 Zentimeter. Dank der Motorrad-Abmessungen passen laut Toyota vier i-Road auf einen herkömmlichen Parkplatz.

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Das beste aus zwei Welten: Klein, flink und wendig wie ein Motorrad. Wetterfest und komfortabel wie ein Auto.

Im Gegensatz zum Kraftrad müssen Fahrer und Sozius keinen Helm tragen, denn die Fahrkabine soll ein hohes Maß an Sicherheit bieten. Dennoch dürfte beim Fahren eine gewisse Portion Feuerstuhl-Feeling aufkommen. Denn über die Vorderräder des i-Road lässt sich je nach Fahrsituation über einen Stellmotor samt Getriebe die Neigung verstellen. Toyota nennt das System "Active Lean" Technologie. In Kurvenfahrten legt sich der City-Stromer so entgegen der Zentrifugalkraft in die Kurve. Das geschieht, indem das kurveninnere Rad nach oben und das kurvenäußere Rad nach unten verstellt wird. Das System berechnet dabei automatisch aus Lenkwinkel, Geschwindigkeit  und Daten von einem Gyro-Sensor den optimalen Neigungswinkel. Sogar wenn der i-Road geradeaus fährt, arbeitet das System weiter. So kann es  Fahrbahnunebenheiten ausgleichen und den Insassen ein möglichst komfortables Fahrerlebnis bieten. Mit seinen rund 5,5 PS soll sich der i-Road flink durch die Rushhour schlängeln können. Eine Akkuladung reicht für etwa 50 Kilometer. Danach lässt sich die Lithium-Ionen-Batterie an jeder haushaltsüblichen Steckdose in drei Stunden wieder aufladen.

Schräger City-Stromer von Toyota

Toyota i-ROAD Konzeptstudie Toyota i-ROAD Konzeptstudie Toyota i-ROAD Konzeptstudie

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Kommentare zum Artikel (3)

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Gegendenstrom
12.03.2013, 09:17Uhr

Ich begrüsse jedes elektrisch angetriebene Fahrzeug auf dem Markt, wenn es bezahlbar, nach kurzer Wartezeit erhältlich, praktisch, zuverlässig und jederzeit überall geladen werden kann.
Nicht das elektrisch angetriebene Fahrzeug ist das Problem, sondern die Barriere in den Köpfen der Verbraucher und die der traditionellen Autoindustrie.
Dazu benötigt es eine entsprechende Infrastruktur (z.B. öffentliche Ladesäulen), die nicht durch dreiste Verbrennerfahrer rücksichtlos zugeparkt werden.
E-Tanksäulen sind keine Parkplätze, werder für E-Fahrzeuge noch für Verbrenner. Das sind Tankstellen... und so möchte ich sie auch benutzt wissen.

caligus
04.03.2013, 10:33Uhr

30.000 Kilometer fahre ich im Jahr - alleine! Dieses - oder ein ähnliches Fahrzeugkonzept - wäre genau mein Ding. Sparsam, trotzdem komfortabel, trendy und umweltfreundlich. Das "normale" Auto würde zwar nicht in Rente geschickt werden, müsste aber sehr viel seltener rollen. Leider reicht die Reichweite dieses Konzeptes für mich noch nicht ganz. 150-200 Kilometer Reichweite benötige ich einfach, da ich unterwegs nicht "tanken" kann.

Wechselkunde
27.02.2013, 22:50Uhr

Weiß eigentlich jemand, wann der FT-Bh kommt als 4-Sitzer mit 2,1 l/100 km?

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