Toyota in der Krise
— 25.02.2010Toyoda am Pranger
Ein Rückruf folgt dem anderen, das Image ist schwer beschädigt. Inmitten der schwersten Krise von Toyota musste Konzernchef Akio Toyoda vor dem US-Kongress zu Kreuze kriechen. Der Japaner räumte schwere Fehler ein.
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Der öffentlichkeitsscheue Toyota-Chef räumte eigene Fehler ein: "Ich fürchte, das Tempo, in dem wir gewachsen sind, könnte zu schnell gewesen sein." Das Management habe verlernt, auf die Kunden zu hören, es habe die Ausbildung seiner Leute vernachlässigt und die Entwicklung des Unternehmens aus den Augen verloren. Toyoda wies aber die Überlegungen zurück, dass es Fehlfunktionen beim elektronischen Gaspedal gebe. Er entschuldigte sich für das Geschehene. Jeder Tote und jeder Verletzte tue ihm leid: "Mein Mitgefühl gehört ihnen vom Grunde meines Herzens." Die Sicherheit der Kunden habe oberste Priorität.
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Das Unternehmen steht in den USA vor allem wegen einer an die Öffentlichkeit gelangten Präsentation in der Kritik, in der sich der Autobauer damit rühmt, vor drei Jahren durch gute Lobbyarbeit einen massiven Rückruf verhindert zu haben. "Dass ist eines der beschämendsten Dokumente, dass ich jemals gesehen habe", sagte der Kongressabgeordnete John Mica.
8,5 Millionen Betroffene
Der weltgrößte Autohersteller hatte Ende 2009 einen ersten großen Rückruf gestartet. Auslöser war der Tod von vier Menschen in einem Lexus gewesen. Mittlerweile rief Toyota weltweit 8,5 Millionen Fahrzeuge zurück, den überwiegende Teil davon auf dem US-Markt, wo sich der Konzern über Jahre auf den zweiten Platz in der Beliebtheit vorgearbeitet hatte. Der Autobauer unterhält zudem mehrere Werke in den Vereinigten Staaten. Die von Verkehrsminister Ray LaHood beaufsichtigte US-Behörde für Verkehrssicherheit NHTSA musste sich ebenfalls scharfe Kritik gefallen lassen. Towns warf ihr vor, tatenlos zugesehen zu haben, obgleich sich die Beschwerden von Fahrern gehäuft hätten. "Wir nehmen alle ernst", wehrte LaHood ab und verwies auf die hohe Zahl an Eingaben von Verbrauchern. Der Vermutung, dass die Toyota-Probleme auf die Elektronik zurückgehen, werde nachgegangen.
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Kommentare zum Artikel (3)
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Von der Rückrufaktion wurde ich verschont, dafür hatte ich vor ein paar Tagen
einen ganz ähnlichen Todesschrecken in meinem "artverwandten" Citroen C1!
= mit manchen Schuhen kann man im Fußraum hängen bleiben!
Lebensgefährlich!!!
seht Euch das Video an und seid gewarnt
http://www.youtube.com/watch?v=79kap1CvHgY
ob der Innenraum im Peugeot und Toyota gleich aussieht,
müsste man einmal Prüfen!
Wie können die nur so etwas verbauen? Da ist der Unfall
ja vorprogrammiert!
(bei der nächsten Gelegenheit spaxe ich das scheiß Teil fest gegen den Mitteltunnel)
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Somit ein irreparables Produkt, was wohl sofort gewandelt werden muss!!!!
Das lässt für eine schnelle Wandlung mit geringstem Verlust hoffen!
Super Nachrichten für alle, die wie ich gerade sein Toyota wandelt oder bei Opel ,VW ect, Inzahlung geben wollen!!
Dar wir unseren Zweitwagen eine Toyota Verso, 4 Monate alt auch gerade wandeln lassen, habe ich auch für alle anderen eine freudige Kunde.
Wie unser Rechtsanwalt sagte, ist durch die Aussagen des Toyota Chefs, Akio Toyoda der vor dem US -Kongress zugab, dass das Gaspedal-Problem auch noch zusätzliche elektronische Ursachen haben kann, mit der nun gerade ins leben gerufenen mechanischen
Reparaturlösung noch nicht gelöst!!!
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