Toyota iQ EV: Pariser Salon

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Toyota iQ EV: Autosalon Paris 2012

— 25.09.2012

Stadtflitzer stromert los

Eigentlich setzt Toyota bei der Mobilität der Zukunft auf Hybrid. Doch rein elektrisch geht es auch, wie der superkompakte iQ EV beweisen soll. Jetzt steht der stromernde City-Flitzer auf dem Autosalon Paris 2012.

EV steht bei Toyota für Electric Vehicle, zu deutsch: Elektroauto. Das Kürzel ist beim weltgrößten Autobauer aber auch Synonym für Stadtmobilität. Bestes und neuestes Beispiel: der nur 3,12 Meter kurze Stadtflitzer Toyota iQ EV, der vom 29. September bis 14. Oktober auf dem Pariser Salon 2012 als Serienversion gezeigt wird. Also standesgemäß in einer Großstadt. Denn dafür ist er gemacht: Seine Reichweite beschränkt sich auf eher bescheidene 85 Kilometer, dafür soll der Lithium-Ionen-Akku in nur drei Stunden wieder voll aufgeladen sein. 80 Prozent Energiezufuhr dauern nach Angaben der Japaner sogar nur eine Viertelstunde – also nicht viel länger als ein Normalo-Tankstellenbesuch mit Volltanken und Schlangestehen an der Kasse.

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Vieles über den iQ EV wissen wir schon vom Prototypen, der 2011 in Genf stand. Zum Beispiel, dass er auf Toyotas vielseitigem Hybrid-Synergy-Drive-System basiert, oder dass die Batterie platzsparend verbaut ist und nur 125 Kilo Zusatzgewicht ausmacht. Mit seinen 47 kW/64 PS (maximales Drehmoment 163 Nm) erreicht der Mini-Japaner in 14 Sekunden 100 km/h, bei 125 km/h ist Schluss mit lustigem Beschleunigen. Viel wichtiger aber: 1,68 Meter Breite, 1,50 Meter Höhe, 2,0 Meter Radstand und ein Wendekreis von nur 4,10 Meter sind äußerst stadtkompatibel. Eine Bremsenergie-Rückgewinnung spart ebenso wie die Wahl des richtigen Fahrmodus' (drei stehen zur Auswahl).

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Schwarz-Weiß-Malerie und ein schickes Design mit großem Info-Display bestimmen den Innenraum des Toyota iQ EV.

Optisch unterscheidet sich der Elektro-iQ äußerlich kaum von seinem Benzin-Pendant. Markanteste Erkennungsmerkmale: das Dach plus Front- und Heckklappen in Schwarz sowie der Deckel des Stromanschlusses an der Vorderseite. Im Innenraum mit Teilleder und vielen Applikationen setzt sich die Schwarz-Weiß-Malerei fort. Auffällig sind das mittige Bedienfeld in Dreiecksform und ein 3,5-Zoll-LCD-Display. Ein ausgeklügeltes Klimatisierungs- und Belüftungssystem soll für angenehme Temperaturen und klare Scheiben sorgen, gleichzeitig aber extrem wenig Energie verbrauchen.

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Der Marktstart des iQ EV ist für Anfang 2013 geplant, einen Preis gibt es noch nicht. So ganz scheint Toyota indes nicht an den kommerziellen Erfolg seines E-Autos zu glauben. Heißt es doch am Ende der Pressemitteilung sinngemäß: Noch seien die Kunden nicht zu Kompromissen bei Reichweite und Ladedauer bereit, kurz- bis mittelfristig sei ein Plug-in-Hybrid vielversprechender. Nicht gerade ein Energieschub für den kleinen Stromer.

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