Toyota iQ

Toyota iQ: Rückruf

— 04.11.2010

Vibrationen irritieren Servo-Lenkung

Toyota ruft in Deutschland 13.609 iQ aus dem Produktionszeitraum September 2009 bis Oktober 2010 zurück. Grund: Überempfindliche Sensoren können die elektrische Servolenkung außer Dienst stellen.

Die Rückruf-Welle bei Toyota rollt weiter. Die jüngste Aktion betrifft das Modell iQ: Toyota ruft weltweit 95.151 Fahrzeuge des Kleinstwagens zurück. In Deutschland sind 13.609 Autos aus dem Produktionszeitraum September 2009 bis Oktober 2010 betroffen. Grund für den Rückruf ist eine mögliche Schwergängigkeit der elektrischen Servolenkung. Diese Situation kann eintreten, wenn das Fahrzeug Vibrationen ausgesetzt wird, wie sie beim Befahren von Fahrbahnsicherheitsmarkierungen auf Autobahnen entstehen können. Diese Vibrationen können von den Sensoren der elektrischen Servolenkung falsch interpretiert werden. Tritt dieser Fall ein, wird der Fahrer durch eine Signallampe im Cockpit gewarnt und die Betätigung der Lenkung erfordert einen erhöhten Kraftaufwand. Das Auto bleibt jedoch lenkbar. Unfälle in diesem Zusammenhang sind bislang nicht bekannt, so Toyota Deutschland.

Chronologie: Der Rückruf-Skandal bei Toyota

Die betroffenen Halter werden über das KBA angeschrieben. Beim Besuch in der Werkstatt wird ein Softwareupdate für die elektrische Servolenkung aufgespielt. Hierfür veranschlagt Toyota etwa zwei Stunden.

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