Land Cruiser auf der IAA 2009

Toyota Land Cruiser auf der IAA 2009

— 15.09.2009

Frischzellenkur für den Haudegen

Der Toyota Land Cruiser ist eine Geländewagen-Legende. Seit 60 Jahren verkauft er sich weltweit. Zur IAA 2009 kommt der Japaner mit überarbeitetem Fahrwerk, Fahrer-Assistenz-Systemen und weniger CO2-Ausstoß.

Afrikanische Wüsten, australisches Outback, Dschungel in Südamerika. Wer sich in hartem Gelände bewegt und vielleicht noch daheim für Reitsport und Bauernhof eine kräftige Zugmaschine braucht, für den ist der Toyota Land Cruiser eine gute Wahl. Robustheit und Zuverlässigkeit schreibt der Japaner groß, und zwar seit 60 Jahren. Für die IAA 2009 in Frankfurt hat Toyota dem Haudegen eine Frischzellenkur verpasst. Als Drei- und als Fünftürer mit einem Dreiliter-Vierzylinder-Diesel mit 173 PS und Schalt- und Automatikgetriebe zu haben, stößt der Geländegänger mit 210 Gramm pro Kilometer ab sofort zwölf Prozent weniger CO2 aus als sein Vorgänger. Mit einem Durchschnittsverbrauch von acht Litern auf hundert Kilometer gehört er laut Hersteller zu den sparsamsten Fahrzeugen seiner Klasse.

Hier geht es zu unserer Sonderseite IAA

Das Fahrwerk des Land Cruiser hat Toyota überarbeitet.

Die Steifigkeit der Leiterrahmenkonstruktion konnten die Toyota-Ingenieure um elf Prozent steigern. Schwingungsdämpfende Schraubverbindungen zwischen Rahmen und Karosserie reduzieren neuerdings die Vibrationen. Vorder- und Hinterachse des Land Cruiser wurden überarbeitet. Wahlweise gibt es ab sofort KDSS ("Kinetic Dynamic Suspension System"), eine im Land Cruiser V8 bereits eingesetzte Technologie zur Optimierung von Fahrdynamik und Wankverhalten. Das aktive Dämpfungssystem AVS  ("Adaptive Variable Suspension") beinhaltet eine Wankneigungsminderung und lässt sich in drei Stufen je nach Fahrsituation einstellen. Das Multi-Terrain-Select-System passt die Leistungschrakteristik des Motors und das Ansprechverhalten der Bremsen dem Untergrund an. Vier Kameras am Fahrzeug verbessern die Übersichtlichkeit. Die "Crawl Control" mit fünf wählbaren Geschwindigkeiten lässt den Toyota auch über schwierigste Hindernisse klettern.

Die zweite Sitzreihe dreht sich in Fahrtrichtung

Im Gelände und beim rückwärts einparken: Über den zentralen Monitor kann der Fahrer die Bilder der vier Kameras sehen.

Innen ist laut Toyota mehr Platz. Die zweite Sitzreihe lässt sich in Fahrtrichtung drehen. Dazu ist sie im Verhältnis 40:20:40 flexibler umzuklappen als die beim Vorgänger. Die wahlweise erhältliche dritte Sitzreihe besteht aus zwei vollwertigen Sitzen mit Kopfstützen. Zur Verbesserung der Beinfreiheit wurde der Boden hier um 38 Millimeter abgesenkt. Die Klimaanlage wartet mit einer dritten Zone auf. Mehr Ablagefächer und eine ergonomische Innenausstattung hat der Land Cruiser darüber hinaus an Bord. Über einen Monitor im Cockpit kann der Fahrer in den beiden höchsten Ausstattungsvarianten vier Kameras am Auto ansteuern und hat so den bestmöglichen Überblick. Nur zu den Preisen äußern sich die Japaner bisher noch nicht.

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.